Knezevic, T. (2024). (wo)manual: Grundlagen für die Realisierung eines Frauenhauses : Teil Eins: die Theorie ; Teil Zwei: das Handbuch [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.107245
Diese Diplomarbeit untersucht die Bedürfnisse von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind und zeigt auf, wie diese Bedürfnisse durch architektonische Gestaltung berücksichtigt werden können. Historisch gesehen waren Frauen in besonderem Maße von Armut, Gewalt in sozialen Beziehungen und Abhängigkeit von Männern betroffen, was ihre Wohnsituation stark beeinflusste. Erst durch die Entstehung alternativer Wohnformen und Einrichtungen wie Frauenhäuser, die durch die Frauenbewegung ermöglicht wurden, konnte ein gewisses Maß an Unabhängigkeit erreicht werden. Aus diesem Grund wird zu Beginn der Arbeit ein historischer Überblick über die Rolle der Frau in der Gesellschaft und in der Architektur, einschließlich der Beiträge bedeutender Architektinnen des 20. Jahrhundert, gegeben. In weiterer Folge werden aktuelle Daten und Statistiken zu Gewalt an Frauen in Österreich präsentiert. Der Schwerpunkt liegt auf dem Konzept des Frauenhauses als Antwort auf die Gewaltproblematik. Die Geschichte und Relevanz der Frauenhäuser wird ebenfalls im zweiten Kapitel beleuchtet. Der Aufnahmeprozess, der Tagesablauf und die Prinzipien innerhalb der Einrichtung werden anschließend erläutert. Das Ziel der Arbeit ist es architektonische Prinzipien und Konzepte zu entwickeln, die den spezifischen Bedürfnissen von Frauen und Kindern gerecht werden. Diese Erkenntnisse werden in einem Handbuch festgehalten, das als Schnittstelle zwischen Architektur und Sozialarbeit dient.
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This dissertation examines the needs of women affected by domestic violence and explores how these needs can be addressed through architectural design. Historically, women were particularly affected by poverty, violence insocial relationships and dependence on men, which had a strong influence on their housing situation. It was only through the emergence of alternative forms of housing and facilities such as women's refuges, which were made possible by the women's movement, that a certain degree of independence could be achieved. For this reason, the dissertation begins with a historical overview of the role of women in society and in architecture, including the contributions of important female architects of the 20th century.Subsequently, current data and statistics on violence against women in Austria are presented. Here, the focus lies on the concept of women's shelters as a response to the issue of violence. The history and relevance of women's shelters is also highlighted in the second chapter. The moving in process, the daily routine and the principles within the organisation are then explained. The aim of the dissertation is to develop architectural principles and concepts that meet the specific needs of women and children. This knowledge will be compiled into a handbook that serves as a bridge between architecture and social work.
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Wendebuch Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers