Herrmann, F. (2024). Zukunftsquartiere : vom Gewerbegebiet zum Mischgebiet [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.120023
Immer mehr Städte versuchen durch entsprechende Fachkonzepte, Produktivität bzw. urbane Produktion sowie damit verbundene Gewerbe und Unternehmen wieder verstärkt in städtischen Gebieten zu etablieren. Dieser Ansatz führt oft zu neuen Flächenerschließungen oder einer Umnutzung bestehender Areale, die wiederum (im besten Fall) durch eine ganzheitliche Quartiersentwicklung mit einer Kombination aus Wohn- und Gewerbenutzung geprägt sind. Viele Randgebiete, vor allem außerhalb der Großstädte, bleiben dabei meist unverändert und werden durch monofunktionale Gewerbegebiete geprägt. Hier stellen sich direkt folgende Fragen: Könnten auch diese Gebiete eine Transformation erfahren, um den aktuellen städtebaulichen Entwicklungen gerecht zu werden? Welches ungenutzte Potenzial bieten diese -Gewerbegebiet, und inwiefern kann durch die Einführung einer mischfunktionalen Struktur ein dynamisches Stadtgebiet entstehen? Im Fokus dieser Arbeit steht die Umgestaltung bzw. Umwandlung eines reinen Gewerbegebiets zu einem vielseitigen, mischfunktionalen Stadtgebiet. Inmitten der aktuellen Herausforderungen wie der fortschreitenden Flächenversiegelung und dem Mangel an Wohnraum in städtischen Regionen, ist das Ziel dieser Arbeit, durch eine geeignete Transformation nicht nur den vorhandenen Raum effizienter zu nutzen, sondern auch eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität für die Umgebung und der möglichen (zukünftigen) Anwohner:innen zu erreichen. Das Gewerbegebiet wird durch eine umfassende Analyse und Neubetrachtung bzw. Neustrukturierung zu einem dynamischen urbanen Quartier weiterentwickelt. Die Arbeit beabsichtigt nicht nur, gewerblichen Aktivitäten Raum zu geben, sondern auch ein Zusammenspiel mit Wohnraum, Grünflächen, Erholungsbereichen, Kulturstätten, verschiedenen Freizeitmöglichkeiten und weiteren Angebote zu schaffen. Wichtig hierbei ist das möglichst viel Bestand durch Nachverdichtung (Aufstockung, Erweiterung, Neubau, Umbau) erhalten bleibt. Durch diese Verdichtung und den damit verbundenen hinzukommenden Nutzungen kann das Gebiet aus seiner Monofunktion gelöst werden und nicht nur als neues Stadtgebiet fungieren, sondern auch als verstärkter Umstiegs- und Knotenpunkt zwischen der Stadt Wien und dem Umland agieren. Durch eine verbesserte Infrastruktur und eine nachhaltige städtebauliche Planung soll das Gebiet einen eigenen Charakter entwickeln.
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More and more cities are attempting to re-establish productivity and urban production as well as associated businesses and companies in urban areas by means of appropriate specialist concepts. This approach often leads to the development of new areas or the conversion of existing sites, which in turn (in the best case) are characterized by holistic district development with a combination of residential and commercial use.Many peripheral areas, especially outside of large cities, usually remain unchanged and are characterized by monofunctional commercial areas. This directly raises the following questions: Could these areas also undergo a transformation in order to do justice to current urban development trends? What untapped potential do these commercial areas offer and to what extent can the introduction of a mixed-functional structure create a dynamic urban area?The focus of this work is the redesign or transformation of a purely commercial area into a versatile, mixed-functional urban area. In the midst of current challenges such as the progressive sealing of land and the lack of living space in urban regions, the aim of this work is not only to use the existing space more efficiently through a suitable transformation, but also to achieve a noticeable improvement in the quality of life for the surrounding area and potential (future) residents.The commercial area will be further developed into a dynamic urban quarter through a comprehensive analysis and reconsideration or restructuring. The work is intended not only to provide space forcommercial activities, but also to create an interplay with living space, green areas, recreational areas,cultural sites, various leisure facilities and other offers. It is important that as much of the existing building stock as possible is retained through redensification (addition of storeys, extension, new construction, conversion).Through this densification and the associated additional uses, the area canbe freed from its mono-function and not only function as a new urban area, but also act as a stronger transfer point and hub between the city of Vienna and the surrounding area. Through improved infrastructure and sustainable urban planning, the area should develop a unique character.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers