Eckkrammer, K. (2024). Konzeptionierung eines autarken, nachhaltigen und ortsungebundenen Kleinstwohnhauses [Master Thesis, Technische Universität Wien; Technische Universität Graz]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.125481
Tiny House; Mobile Home; ökologisch; ressourcenschonend; Energieselbstversorgung
de
Tiny House; Mobile Home; transportabel
en
Abstract:
Es werden mittlerweile schon viele Modelle eines (mobilen) Kleinstwohnhauses angeboten. Jeder Anbieter wirbt mit unterschiedlichen Eigenschaften, einige mit nachhaltigen Materialien, andere mit einem autarken System oder mit der Transportierbarkeit des Objektes. Sieht man sich die Häuser der Anbieter etwas genauer an wird ersichtlich, dass wenige bis gar keine bis in das letzte Detail nachhaltig sind und dem Kunden immer nur ein Ausschnitt der gewählten Materialen gezeigt wird. Auch gibt es keinen Anbieter, der ein Kleinstwohnhaus anbietet, dass sowohl nachhaltig, autark und ortsungebunden ist. Bei der Aufarbeitung der publizierten Literatur hat sich gezeigt, dass alle Eigenschaften in einem Objekt zusammengefasst, in diesem Marktsegment nicht verfügbar sind. Sehr wohl ist aber ein ganz klarer Trend zur Nachhaltigkeit in der Entwicklung und Produktion von Baustoffen und Baunebenprodukten erkennbar, was nicht zuletzt auf die erhöhte Nachfrage zurückzuführen ist. Dies hat mich letztendlich zur Aufbereitung dieses Themas in der vorliegenden Arbeit veranlasst. In der vorliegenden Arbeit werden viele mögliche Alternativen aufgezeigt und anschließend diskutiert. Es hat sich gezeigt, dass es für (fast) jeden Baustoff eine ökologisch vertretbare Alternative gibt. Oftmals muss sehr genau geprüft werden, ob der vermeintlich nachhaltige Baustoff auch wirklich ein solcher ist. Oftmals verstecken sich erdölbasierte Stoffe in den auf den ersten Blick ökologischen Baustoffen. Durch die Komplexität und den engen Zusammenhang aller Entscheidungen in Bezug auf Autarkie ist es unabdingbar die Parameter der zukünftigen Bewohner genau zu kennen und mit den unterschiedlichen Fachplanern eng zusammen zu arbeiten. Nur so ist es möglich ein funktionierendes Konzept für ein autarkes, nachhaltiges und ortsungebundenes Kleinstwohnhaus zu entwickeln. In der gegenständlichen Arbeit werden viele Lösungsansätze für eine Konzeptionierung diskutiert. Ein endgültiges Konzept ist jedoch nur, durch die nötige Ausgewogenheit des Systems, mit den oben erwähnen Fachplanern möglich.
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In the field of architecture, there are already numerous models of (mobile) microhomes available. Each provider advertises different features, some with sustainable materials, others with a self-sufficient system, or the portability of the structure. Upon closer examination of the offerings from various providers, it becomes apparent that very few, if any, are truly sustainable down to the last detail, and customers are often only shown a partial selection of the chosen materials. Furthermore, there is no provider offering a microhome that is simultaneously sustainable, self-sufficient and location-independent. Through literature research and subsequent comparison, it has become clear that combining all these features into a single structure is not currently feasible. Due to increased demand, the market for sustainable building materials has seen significant development, resulting in many new insights and products related to eco-friendly construction materials. This work presents numerous possible alternatives and subsequently discusses them. It has been demonstrated that there is an environmentally viable alternative for (almost) every building material. Often, a thorough examination is required to determine whether a seemingly sustainable building material truly meets eco-friendly criteria, as petroleum-based substances can be concealed within materials that initially appear environmentally friendly. Due to the complexity and close interrelation of all decisions related to self-sufficiency, it is essential to have a precise understanding of the future residents' parameters and to collaborate closely with various specialized planners. Only through such collaboration is it possible to develop a functional concept for a self-sufficient, sustainable, and location-independent microhome. This work explores many potential solutions for such a conceptualization. However, a final concept can only be achieved through the necessary balance of the system in collaboration with the aforementioned specialized planners.