Zöphel, A. (2024). Erfassung, Bewertung und Empfehlung zur Erhaltung des Franz-Schulz-Hauses : eine denkmalpflegerische Untersuchung zur Beurteilung des Potenzials für eine Unterschutzstellung [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.118940
E251 - Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege
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Date (published):
2024
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Number of Pages:
303
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Keywords:
Umnutzung
de
Reuse
en
Abstract:
Im Helenental bei Baden befindet sich das Franz-Schulz-Haus, welches eine reiche Geschichte aufweist. Ursprünglich wurde es um 1800 als Krainerhütte erbaut und im frühen 20. Jahrhundert in ein Hotel samt Restaurant umgewandelt. In den 1950er Jahren wurde der Gebäudekomplex umgebaut und übernahm die Rolle des Franz-Schulz-Heimes, einer Kur- und Erholungsstätte für Kriegsopfer. Bis 2018 diente es als Asylunterkunft und steht seither leer, ohne eine neue Funktion gefunden zu haben. Die Untersuchung dieses Bauwerks beschäftigt sich eingehend mit einer Analyse der Entwicklungsgeschichte sowie seiner Bedeutung im lokalen und historischen Kontext. Hierbei werden sowohl die architektonischen als auch denkmalpflegerischen Merkmale genauer beleuchtet und bewertet. Die Erstellung eines Raumbuchs sowie eine Bauzustandsanalyse bilden die Grundlage für die Bewertung des Gebäudes hinsichtlich seiner Denkmalwerte, eine entscheidende Überlegung, da das Haus aktuell keinen Denkmalschutzstatus besitzt. Ziel der Arbeit ist es, Nutzungsoptionen für das Franz-Schulz-Haus zu entwickeln, die den historischen Charakter des Hauses bewahren, zugleich aber auch moderne Nutzungsmöglichkeiten für die Gemeinschaft aufzeigen. Diese ganzheitliche Betrachtung führt somit zu Empfehlungen für zukünftige Nutzungen und bewertet zudem die Eignung des Hauses für eine Denkmalschutzanerkennung in Österreich - eine erlebbare Transformation.
de
In the Helenental near Baden lies the Franz-Schulz-Heim, which boasts a rich history. Originally built around 1800 as a Krainerhütte, it was transformed into a hotel and restaurant in the early 20th century. In the 1950s, the building complex was reconstructed and assumed the role of the Franz-Schulz-Heim, a spa and rehabilitation center for war victims. Until 2018, it served as an asylum shelter and has since stood empty, yet to find a new purpose. The investigation of this building involves an in-depth analysis of its developmental history and its significance in the local and historical context. This includes a detailed examination and evaluation of both the architectural and monument preservation features. The creation of a room book and a building condition analysis form the basis for assessing the monument values of the building, a critical consideration since the house currently does not have monument protection status. The aim of the work is to develop usage options for the Franz-Schulz-Haus that preserve its historical character while also offering modern utility possibilities for the community. This comprehensive view thus leads to recommendations for future uses and also evaluates the suitability of the house for monument protection recognition in Austria - a tangible transformation.