Kehr, A. (2024). Verhaltenswissenschaftliche Perspektiven auf die Implementierung von Building Information Modeling in der Verkehrsinfrastruktur [Master Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.125822
Digital transformation; resistance; human factor; TAM; UTAUT
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Abstract:
In der modernen Verkehrsinfrastruktur gewinnen die Digitalisierungstrends zunehmend an Bedeutung, um die Effizienz zu steigern und die Prozesse des Projektmanagements zu optimieren. Building Information Modeling ist eine solche Schlüsseltechnologie, die umfassende Vorteile durch die Schaffung digitaler Zwillinge von Bauprojektenbietet. Obwohl die Implementierung von BIM viele Vorteile verspricht, ist sie nach wie vor eine Herausforderung in den österreichischen Verkehrsinfrastrukturunternehmen. Einer der Gründe dafür sind eine Reihe von menschlichen Faktoren, darunter die Akzeptanz und der Widerstand gegen die digitale Arbeitsmethode. Die traditionellen Ansätze zur Erleichterung der BIM-Einführung haben bereits ihre Grenzen aufgezeigt, da sie Widerstände nicht ansprechen und die erforderliche kulturelle Änderung in den Unternehmen fördern können. In Anbetracht dessen zielt diese Arbeit darauf ab, die Erkenntnisse der verhaltenswissenschaftlichen Forschung zu nutzen, um die BIM-Akzeptanz und Implementierung zu erleichtern. Die zentrale Frage, die dabei beantwortet wird, ist, welche spezifischen Faktoren die BIM-Akzeptanz beeinflussen und wie Widerstände erfolgreich überwunden werden können. In dieser Arbeit wurden die Schlüsselfaktoren und Barrieren durch eine umfassende qualitative Analyseermittelt, die Fallstudienanalysen und tiefere Interviews mit Stakeholdern der Verkehrsinfrastrukturunternehmen in Österreich einschließt. Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse wurden die spezifischen Implementierungsansätze entwickelt, die auf verhaltenswissenschaftlichen Modellen basieren und die Widerstandsbewältigung ermöglichen. Dabei wurden auch die Praktiken zur Umsetzung der Strategien modifiziert, um die menschlichen Aspekte zu berücksichtigen und die Steigerung der BIM-Akzeptanz in der Branche zu erleichtern.
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In modern transportation infrastructure, digitalization trends are gaining increasing importance to enhance efficiency and optimize project management processes. Building Information Modeling (BIM) is one such key technology that offers extensive benefits by creating digital twins of construction projects. Although the implementation of BIM promises many advantages, it remains a challenge for Austrian transportation infrastructure companies. One of the reasons for this lies in a range of human factors, including acceptance and resistance to the digital working method. Traditional approaches to facilitate BIM adoption have already shown their limitations, as they do not address resistance or promote the necessary cultural change within companies.In light of this, the aim of this work is to leverage insights from behavioral science research to facilitate BIM acceptance and implementation. The central question being answered is: What specific factors influence BIM acceptance, and how can resistance be successfully overcome? This study identified key factors and barriers through a comprehensive qualitative analysis, which includes case studies and in-depth interviews with stakeholders from Austrian transportation infrastructure companies. Based on the research findings, specific implementation approaches were developed, grounded in behavioral science models, which enable resistance management. Additionally, practices for executing these strategies were modified to account for human aspects and to enhance the acceptance of BIM within the industry.
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