Huber, A. (2024). EX MENSA CRDA - in the shadows : integration house for women* [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.125827
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Entwurf eines Integrationshauses für geflüchtete Frauen* in der Stadt Triest. Die oft marginalisierte Herausforderung geflüchteter Frauen* soll durch diese Arbeit ins Licht gerückt werden.Triest gilt als eines der ersten sicheren Ankunftsorten für Geflüchtete. Jährlich erreichen etwa 16.052 Menschen die Stadt, von denen rund 1 % alleinreisende Frauen* sind (Stand 2023).2 Da Frauen* auf der Flucht zusätzlichen Risiken wie geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt ausgesetzt sind, bedarf dieses verborgene Thema einer stärkeren Sichtbarkeit.Die Stadt Triest weist eine hohe Anzahl leerstehender Gebäude und einen Mangel an Notunterkünften für Geflüchtete auf. Der Schwerpunkt liegt daher auf der Umnutzung der seit über 50 Jahren leerstehenden Kantine im Stadtteil San Vito. Diese Reaktivierung schafft einen sicheren Raum für geflüchtete Frauen*, in dem sie Ruhe, Schutz und Entfaltung finden können.Zudem wird die Nachbarschaft in das Projekt eingebunden, um eine nachhaltige Integration der geflüchteten Frauen* in die Gesellschaft zu ermöglichen. Insgesamt wird das Thema sichtbar gemacht, anstatt es zu marginalisieren.Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie Architektur auf kritische soziale Herausforderungen reagieren und Lösungen für eine würdevolle, nachhaltige Zukunft bieten kann. Durch die gezielte Transformation leerstehender Gebäude trägt das Projekt dazu bei, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der sich jeder willkommen fühlen darf. Die Arbeit soll als Beispiel dienen, wie architektonische Interventionen nicht nur funktionalen, sondern auch sozialen Mehrwert schaffen können, indem sie Räume für Schutz, Begegnung und Teilhabe bereitstellen.
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The following work deals with the design of an integration house for refugee women* in the city of Trieste. The issue of women* on the run, which is often marginalised in our society, is to be brought into the limelight through this work.Trieste is considered one of the first safe havens for refugees. Every year, around 16.052 people arrive in the city, of which 1% are women* travelling alone (as of 2023).1 As women* on the run face additional risks such as gender-based and sexual violence, this hidden issue needs to be brought to light.The city of Trieste has a high number of vacant buildings and a lack of emergency accommodation for refugees. The focus is therefore on the transformation of the canteen in the San Vito district, which has been vacant for over 50 years. The reactivation of the former canteen includes a safe place for refugee women* to rest, wait, develop, and find shelter. In addition, the neighbourhood of the former canteen is involved in the project to create a sustainable integration of refugee women* into society. All in all, the topic is made visible rather than marginalised.The aim of this work is to demonstrate how architecture can respond to critical social issues and offer solutions for a dignified, sustainable future. Through the intentional reuse of vacant buildings, the project helps create an inclusive environment where everyone has the opportunity to feel welcome. The work aims to serve as an example of how architectural interventions can create not only functional but also social value by providing spaces for protection, encounter, and participation.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers