Ladinigg, L. (2025). Temporäre Interventionen als Aktivierungsmöglichkeit ungenutzter Raum- und Flächenressourcen am Beispiel Wien Margareten [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.128207
Angesichts der zunehmenden Zahl an leerstehenden Erdgeschosslokalen in Wien bei gleichzeitig hoher Bodenversiegelung, stellt sich die Frage, wie diese ungenutzten Raumressourcen einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden können. Der vorgelagerte öffentliche Raum wird hierbei als zentraler Bestandteil gesehen, da er als Schnittstelle zwischen Innen und Außen fungiert und in Wien in der Planung oft nicht mitbedacht wird.Mit Hilfe von gemeinwohlorientierten Zwischennutzungen sowohl in den leerstehenden Flächen als auch im Außenbereich sollen Orte geschaffen werden, die nicht nur das soziale und kulturelle Leben des Ortes zu stärken, sondern den Leerstand langfristig für potenzielle Mieterinnen wieder attraktiv machen. Hierfür wird im Rahmen dieser Arbeit ein Leitfaden erstellt, der die einzelnen Schritte zur Umsetzung beschreibt. Als Untersuchungsgebiet und für die Anwendung des Leitfadens wird ein Gebiet in Wien Margareten gewählt. Die vorhandenen Leerstände werden erfasst und kartografiert sowie der öffentliche Raum analysiert. Die potenziellen Nutzungsmöglichkeiten werden aus einem Katalog gefiltert und mittels Partizipation der Anrainerinnen die optimale Bespielung gewählt. Diese werden anschließend in einem schematischen Entwurf veranschaulicht.
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In view of the increasing number of vacant ground floor premises in Vienna and the simultaneous high level of soil sealing, the question arises as to how these unused space resources can be put to good use. The public space in front is seen as a central component here, as it acts as an interface between inside and outside and is often not taken into account in Vienna‘s planning.With the help of interim uses orientated towards the common good, both in the vacant spaces and in the outdoor area, places are to be created that not only strengthen the social and cultural life of the location, but also make the vacant space attractive again for potential tenants in the long term.To this end, a guideline is being drawn up as part of this project, which describes the individual steps for implementation. An area in Vienna‘s Margareten district was chosen as the study area and for the application of the guidelines. The existing vacancies are recorded and mapped and the public space is analysed. The potential uses are filtered from a catalogue and the optimal use is selected through the participation of local residents. These are then visualised in a schematic design.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers