Heyduck, K. (2025). Kooperation von Start-Ups und etablierten Unternehmen im Kontext der Sustainable Development Goals [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.72030
Große Gesellschaftsbereiche befinden sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, der unabdingbar ist, um die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen zu ermöglichen. In diesem Kontext wird häufig betont, dass Innovationen einen maßgeblichen Beitrag zu dieser Transformation leisten können. Start-Ups verkörpern eine methodische Herangehensweise an die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle. Durch Kooperationen mit etablierten Unternehmen können sie gemeinsam Innovationen vorantreiben, die einen entscheidenden Beitrag zur Verwirklichung der SDGs leisten. Die gründliche Erfassung und das umfassende Verständnis dieser Kooperationen sind von essenzieller Bedeutung, um ihre Entstehung und ihren Erfolg optimal zu gestalten.Dazu wurde der Hintergrund zu Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und strategischen Kooperationen zwischen Unternehmen vorgestellt. Darauf aufbauend wurde eine Fallstudienanalyse durchgeführt, die auf semistrukturierten Interviews basiert. Die Auswahl der Studienteilnehmer_innen umfasst sowohl Start-Ups als auch etablierte Unternehmen, die in den Ländern Österreich und Deutschland aktiv sind. Zusätzlich werden eine erfahrene Unternehmensberaterin und ein Wissenschaftler zu diesem Themenfeld befragt.Mit den gewonnenen Daten wurden untersucht, welche theoretischen Ansätze die vorliegenden Fälle am besten beschreiben. Für die qualitative Inhaltsanalyse wurden Resource-Based View, Relational View, Transaktionskostenansatz und Institutionelle Ansätze genutzt.Abschließend wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den untersuchten Fällen und Ergebnissen der Literatur zum Thema Unternehmenskooperationen diskutiert. Es wurde außerdem diskutiert, ob sich Hinweise auf Unterschiede zwischen dem Nachhaltigkeitskontext und dem Nicht-Nachhaltigkeitskontext ableiten lassen.
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Large areas of society are undergoing a far-reaching transformation process, which is essential to enable the implementation of the United Nations Sustainable Development Goals (SDGs). In this context, it is often emphasized that innovations can make a significant contribution to this transformation. Start-ups embody a methodical approach to the development of new products and business models. By cooperating with established companies, they can jointly drive forward innovations that make a decisive contribution to achieving the SDGs. The thorough recording and comprehensive understanding of these collaborations are essential in order to optimize their development and success.To this end, the background to sustainability, entrepreneurship and strategic cooperation between companies was presented. Building on this, a case study was conducted based on semi-structured interviews. The selection of study participants includes both start-ups and established companies that are active in Austria and Germany. In addition, an experienced management consultant and a scientist were interviewed on this topic.The data obtained was used to investigate which theoretical approaches best describe the cases in question. The resource-based view, relational view, transaction cost approach and institutional approaches were used for the qualitative content analysis.Finally, similarities and differences between the cases examined and the results of the literature on corporate cooperation were discussed. It was also discussed whether there were any indications of differences between the sustainability context and the non-sustainability context.