disability studies; disability; phenomenology; public space; political space; accessibility
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Abstract:
Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Raum und Behinderung und verbindet dabei theoretische Perspektiven mit deiner empirischen Studie. Im theoretischen Teil wird Behinderung als soziales Phänomen verstanden und in unterschiedlichen Modellen und Betrachtungsweisen diskutiert. Historische Entwicklungen und gesellschaftliche Konstruktionen von Behinderung werden ebenso beleuchtet wie die räumlichen Dimensionen von Diskriminierung und Ableismus. Dabei wird gezeigt, wie sich gesellschaftliche Ausschlüsse in Architektur, Städtebau und Alltagspraktiken materialisieren und wie Raum dadurch zu einer Barriere werden kann. Der empirische Teil konzentriert sich auf die Erfahrungen blinder Personen im gebauten Raum. Im Rahmen einer phänmenologischen Studie wurden mit fünf Proband*innen Begehungen und Interviews durchgeführt, um individuelle Erfahrungen, Orientierungsstrategien und Barrieren zu erfassen. Diese qualitativen Daten werden anschließend dargestellt und analysiert. Der phänomenologische Ansatz erlaubt esm subjektive Erfahrungen sichtbar zu machen und, ganz im Sinne der disability studies, Stimmen von Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit Raum und Behinderung aus einer interdisziplinären Perspektive.
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This thesis examines the relationship between space and disability, combining theoretical perspectives with empirical research. In the theoretical section, disability is understood as a social phenomenon and discussed in various models and approaches. Historical developments and social constructions of disability are examined, as are the spatial dimensions of discrimination and ableism. It shows how social exclusion materializes in architecture, urban planning, and everyday practices, and how space can thus become a barrier. The empirical part focuses on the experiences of blind people in built space. As part of a phenomenological study, visits and interviews were conducted with five participants to record individual experiences, orientation strategies, and barriers. This qualitative data is then presented and analyzed. The phenomenological approach allows subjective experiences to be made visible and, in line with disability studies, focuses on the voices of those affected. The work thus contributes to a critical examination of space and disability from an interdisciplinary perspective.
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Additional information:
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