Neustädter, M. (2025). Gasthaus : Strategie zur Etablierung räumlicher, sozialer und energetischer Synergien durch transformative Umstrukturierung von Leerständen am Beispiel Kirchberg am Wagram [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.136952
Syniergy; Reuse; Energy; Recontextualising; Inn; Social Innovation; integration; pocket space
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Abstract:
Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen eines Gruppendiploms und beschäftigt sich mit der Reaktivierung von Leerstand in einem Ortskern am Fallbeispiel von Kirchberg am Wagram, einer niederösterreichischen Gemeinde in überwiegend landwirtschaftlich geprägter Umgebung. Im Fokus stehen einerseits die Entwicklung nachhaltiger Energiestrategien, die einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten, andererseits das Aufzeigen von Synergien zwischen räumlichen,sozialen und energetischen Aspekten. Die Arbeit befasst sich mit einem Gebäudeensemble am Marktplatz aus (Teil-) Leerständen, bestehend aus dem ehemaligen Gasthaus, der Raiffeisenbank und einem ehemaligen Kino. Mit dem Rückgang klassischer Gasthäuser fehlen heute, entgegen der Bedürfnisse der Bevölkerung, niederschwellige Gastronomien und Treffpunkte im Ort. Der Betrieb eines Gasthauses im herkömmlichen Sinn ist vielerorts jedoch nicht mehr rentabel. Als alternatives Betriebsmodell wird ein Gasthaus mit sozialem Schwerpunkt geschaffen, das von ehemaligen Wohnungslosen geführt wird. Durch deren Aufeinandertreffen mit der Bevölkerung im Gasthaus,Café sowie dem Kino werden Schwellen abgebaut undein neuer Stammtisch geschaffen. Zusätzlich wird der Leerstand durch eine Produktionsstätte funktional aufgewertet. Zentrale Entwurfsidee ist die Erweiterung des öffentlichen Raums vom Markt in den Innenhof des Gebäudes für eine fließende Durchwegung und einen öffentlich nutzbaren Grünraum in Hauptplatz Nähe.Niederschwellige Übergänge zwischen Innen- und Außenraum, intime Sitznischen und neue Blickachsen bauen weitere Barrieren ab. Die Interventionen docken dabei minimal invasiv und parasitär an den Bestand an und fügen der über die Zeit gewachsenen Fassade eine weitere Ebene hinzu.Die Bauteile werden teilweise aus dem Abbruch des Bestands wieder verwertet.
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This thesis was written as part of a group diploma project and deals with the reactivation of vacant properties in town centers, using the case study of Kirchberg am Wagram, a municipality in Lower Austriain a predominantly agricultural environment. The focus is on the development of sustainable energy strategies that make an important contribution to achieving climate targets and highlighting synergies between spatial, social, and energy aspects.The thesis deals with an ensemble of (partially)vacant properties, consisting of the former inn, a bank, and a cinema. With the decline of traditional inns, there is now a lack of low-threshold restaurants and meeting places in the village, despite the wishes of the population. However, in many places,operating an inn in the traditional sense is no longer profitable.As an alternative operating model, an inn with asocial focus is being created, run by former homeless people. Their encounters with the local populationin the inn, café, and cinema break down barriers and create a new regulars‘ table. In addition, the vacant property is being functionally upgraded with aproduction facility.The central design idea is to open up the innercourtyard to the market to create a flowing passageway and a publicly accessible green space nearthe main square. Low-threshold transitions between interior and exterior spaces, intimate seating niches and new lines of sight break down further barriers.The interventions dock on to the existing structure in a minimally invasive and parasitic manner, adding another layer to the facade that has grown over time.Some of the building components are recycled from the demolition of the existing structure.
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Additional information:
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers