Avramov, Y. (2025). Bagh-e No : moderne Oasen im urbanen Raum [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.125333
Ziel dieses Projekts ist die Schaffung eines neuen Viertels in Teheran, dessen Entwurf sich an der traditionellen persischen Architektur orientiert, jedoch ein modernes und zeitgemäßes Erscheinungsbild bietet. Im Mittelpunkt steht dabei die Neukonzeption des persischen Bagh – des traditionellen Gartenhauses –, das für ein modernes Leben in der Stadt wiederzubeleben soll. Jedes Haus soll ein eigenständiges, privat Garten besitzen. Die Häuser sind so angelegt, dass jedes einen geschützten Bereich besitzt, jedoch dennoch mit der Natur und dem Garten verbunden ist. Dadurch soll das Ziel erreicht werden, das historische Prinzip der Naturverbundenheit in der iranischen Wohnarchitektur auf eine zeitgemäße Art und Weise umzusetzen. Ein grundlegender Aspekt des Entwurfs ist die starke Berücksichtigung des Konzepts der Privatsphäre, das in der persischen Kultur einen hohen Stellenwert hat. Gleichzeitig wird die Verbindung zu den natürlichen Elementen durch private Gärten aufrechterhalten, die jede Wohnung in eine grüne Oase verwandeln. Die Erdgeschosszonen und Untergeschosszone des neuen Viertels werden auf der Grundlage alter persischer Basare und öffentlicher Bereiche gestaltet. Diese Zonen sollen dazu beitragen, die soziale Interaktion zwischen den Menschen zu fördern und Raum für passive und aktive Erholung sowie für die Organisation sozialer Veranstaltungen bieten. Einige gut durchdachte architektonische Aspekte wie schattige Gehwege und überdachte Korridore werden dafür sorgen, dass alle Straßen und Gehwege nicht direkt von der heißen Sonne beschienen werden. Die Formen der Strukturen sind von den sanften Kurven der Natur inspiriert. Es gibt auch technische Konzepte, die auf Energieeinsparung abzielen, wie z. B. Speichermasse. Ein Versuch des Projekts ist es, ein Gleichgewicht zwischen Umwelteffizienz und Respekt vor den Kulturen zu finden und gleichzeitig das Konzept eines persischen Hauses (Bagh) in eine andere moderne und kreative Art des Wohnens zu verwandeln.
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The aim of this project is to create a new district in Tehran, designed in the traditional Persian architectural style but with a modern and contemporary appearance.The focus is on redesigning the Persian bagh – the traditional garden house – with a view to reviving it for modern urban living. Each house will have its own private garden. The houses are designed so that each has a protected area, yet is still connected to nature and the garden. The aim is to implement the historical principle of closeness to nature in Iranian residential architecture in a contemporary way. A fundamental aspect of the design is the strong consideration of the concept of privacy, which is highly valued in Persian culture. At the same time, the connection to the natural elements is maintained through private gardens that transform each apartment into a green oasis.The ground floor and basement areas of the new district will be designed based on old Persian bazaars and public spaces. These areas are intended to promote social interaction between people and provide space for passive and active recreation as well as for organizing social events. Some well-thought-out architectural features, such as shaded walkways and covered corridors, will ensure that all streets and sidewalks are not directly exposed to the hot sun.The shapes of the structures are inspired by the gentle curves of nature. There are also technical concepts aimed at saving energy, such as thermal mass. The project attempts to strike a balance between environmental efficiency and respect for cultures, while transforming the concept of a Persian house (Bagh) into a different, modern, and creative way of living.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers