Steinberger, T. (2026). Ross im Schloss - Revitalisierung der gräflichen Stallungen von Schloss Prugg [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.133060
E251 - Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege
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Date (published):
2026
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Number of Pages:
321
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Keywords:
Denkmalpflege; Umnutzung; Pferdestallung
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conservation; adaptive reuse; count`s stable
en
Abstract:
Die Pferdestallungen Prugg bilden einen bedeutenden Bestandteil des Schlossensembles in Bruck an der Leitha. Das Reitschulgebäude wurde über das Ende der Monarchie und dem damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel hinweg kontinuierlich in seiner ursprünglichen Funktion vom 17. Jahrhundert bis ins 21. Jahrhundert genutzt. Seit beinahe zehn Jahren führt der zunehmende Sanierungsbedarf zum Leerstand der Bausubstanz und wirft die dringliche Frage nach einer adäquaten Nutzung, angepasst an zeitgemäße Anforderungen, auf. Nicht zuletzt wird aufgrund der Unterschutzstellung der Erhalt des historisch wertvollen Bestandes und im weiteren Sinne eine geeignete Nachnutzung zum Gegenstand öffentlichen Interesses. Der prunkvolle Charakter des zum Barockschloss umgebauten Schlosses Prugg verdeutlicht sich im besonderen Maße in den zugehörigen Nebengebäuden, allen voran den Pferdestallungen. In keinem anderen Zeitalter als dem Barock fand der Nutzbau des Pferdestalls eine derart wichtige Bedeutung. Der repräsentative Charakter unterstreicht hierbei den Stellenwert des Pferdes als Statussymbol der Aristokratie. Dementsprechend ist das Reitschulgebäude von Schloss Prugg ein bedeutendes Zeugnis der höfisch-aristokratischen Baukultur und stellt im österreichischen Raum aufgrund seiner architektonischen Komplexität eine Besonderheit dar. Um den Erhaltungsanforderungen der historischen Bausubstanz, wie gleichermaßen den Interessen des Eigentümers, der Familie Harrach, bestmöglich gerecht zu werden, wird im Hinblick auf ein denkmalpflegerisches Konzept eine Analyse des Bestandes und seines Raumpotentials erstellt. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, einen nachhaltigen und schonenden Entwurf zur Nachnutzung auszuarbeiten, der den Dialog zwischen der innerstädtischen Bebauung und der Schlossanlage am Altstadtrand herstellt.
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The Prugg stables constitute an important part of the Prugg Palace Ensemble in Bruck an der Leitha. The stables and riding school have been used continuously in its original function from the 17th century to the 21th century, despite the end of the monarchy and the associated social changes. For almost ten years, the increasing need for renovation has led to the building standing empty and has raised the urgent question of how it can be used in an adequate way that meets modern standards. As this building has been designated as listed, it is of puplic interest to preserve the valueable structure and, furthermore, find a suitablenew use for this historically important building. The lavish character of Prugg Castle, which was converted into a Baroque palace, is particularly evident in its outbuildings, especially the stables. In no other era than the Baroque did the functional building of the stable take on such importance and representative character, as the horse was considered a status symbol of the aristocracy. Accordingly, the riding school at Prugg Palace is an important testimony to courtly aristocratic building culture and is unique in Austria due to its architectural complexity. In order to best meet the conservation requirements of the historic building structure and the interests of the owner, the Harrach family, an analysis of the existing building and its spatial potential will be carried out. It will be followed by the creation and development of the newly designed conservation concept. The aim of this thesis is to develop a sustainable and careful design for reuse that establishes a dialogue between the inner-city development and the palace ensemble situated on the edge of the old town.
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