Gronski, R.-F. (2026). Aus der Leere lernen. Vom Leerstand zur Teilhabe: Wien und Tokio im Vergleich [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.137212
Leerstand; sozialräumliche Nutzung; Teilhabe; Gemeinschaft; niedrigschwellig; Learning from
de
vacancy; socio-spatial use; participation; community; low threshold; learning from
en
Abstract:
In dieser Arbeit wird der Umgang mit Leerstand als städtebauliche und gesellschaftliche Herausforderung untersucht. Im Mittelpunkt steht dabei ein systematischer Vergleich zwischen Wien und Tokio. Beide Städte sind von zunehmendem Leerstand betroffen, wenn auch aus unterschiedlichen demografischen, ökonomischen und rechtlichen Gründen. Analysiert wird, wie ungenutzte Räume für sozialräumliche Nutzungen aktiviert werden können, um Begegnung, Bildung und Teilhabe zu ermöglichen. Leerstand wird als Ressource verstanden, die neue, niederschwellige Angebote für Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe erlaubt und bestehende Sozial- und Kulturinfrastrukturen sinnvoll ergänzt.Aus dem Vergleich entstehen Impulse für inklusive Strategien, die Leerstand als Ausgangspunkt für Räume des Austauschs nutzen. Der Vergleich ist bewusst nicht wertend, sondern analytisch, und legt den Fokus auf strukturelle, soziale und kulturelle Faktoren im Umgang mit ungenutztem Raum. Das Ziel soll sein, unterschiedliche Ansätze der beiden Länder zu erkennen und eventuell voneinander zu lernen. Forschungsfrage: Wie gehen Wien und Tokio mit Leerständen um? Inwieweit kann Leerstand für sozialräumliche Nutzungen eingesetzt werden, um Gemeinschaft, Bildung und Teilhabe im urbanen Raum für alle zu ermöglichen?
de
This paper examines how vacancy is dealt with as an urban planning and socialchallenge. The focus is on a systematic comparison between Vienna and Tokyo.Both cities are aff ected by increasing vacancy rates, though for diff erent demographic, economic and legal reasons. This analysis examines how unused spaces can be utilised for social and spatial purposes to facilitate encounters, education and participation. Vacant spaces are viewed as a valuable resource, offering new, accessible opportunities for people of all ages and backgrounds, and providing a valuable addition to existing social and cultural infrastructure.The comparison provides impetus for inclusive strategies that utilise vacant spaces as a starting point for areas of interaction. It is a deliberate, non-judgemental and analytical comparison, focusing on the structural, social and cultural factors involved in dealing with unused space. The aim should be to identify the different approaches taken by the two countries and possibly learn from each other. Research Question: How do Vienna and Tokyo deal with vacant properties? To what extent can vacant properties be used for socio-spatial purposes to enable community, education and participation in urban areas for all?
en
Additional information:
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers