Nußbaum, C. (2025). Wien an die Donau : städtebauliche Strategien zur Revitalisierung und Vernetzung von Stadt und Wasser am rechten Donauufer [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.127626
City-water relationship; Danube; mobility; revitalisation; riverbank development; waterfront; open space network; green corridor
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Abstract:
Das rechte Donauufer Wiens, im Abschnitt zwischen Mexikoplatz und Donaumarina, steht zukünftig vor einer städtebaulichen Neupositionierung. Die zukünftig geplanten Veränderungen im Bereich der Mobilität - vom neu geplanten S-Bahn-Ring über die Erweiterung der Straßenbahnlinie 18 bis hin zum vorgesehenen neuen Fernbusterminal - werden die Entwicklung des Gebiets zunehmend prägen. Dadurch entsteht nicht nur ein starker infrastruktureller Impuls, sondern auch die Chance, das rechte Donauufer langfristig und nachhaltig in das städtische Gefüge zu integrieren. Ein aktuelles Problem ist die eingeschränkte Zugänglichkeit des Donauufers. Der Handelskai und die Gleisanlagen wirken als Barrieren, die die Verbindung zum Wasser und die Vernetzung mit dem Prater behindern. Der Übergang zwischen Stadt und Fluss ist vielerorts unterbrochen – es fehlt an klar erkennbaren und gestalterisch hochwertigen Verbindungen. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, die bestehenden Barrieren räumlich und funktional zu überwinden und neue, durchgängige Verknüpfungen zwischen Stadt und Wasser zu schaffen, um das Donauufer städtebaulich wieder zu aktivieren. Ziel der Arbeit ist es, ein Konzept zu entwickeln, das das rechte Donauufer als integralen Bestandteil des städtischen Raums versteht. Eine verbesserte Anbindung an den öffentlichen Verkehr bildet dabei zukünftig die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Donauufers. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Verbindung zwischen Stadt und Wasser – durch die Vernetzung bestehender Freiräume, die Öffnung und Erschließung der Uferbereiche sowie ihre stärkere Einbindung in das alltägliche Stadtleben.
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Vienna's right bank of the Danube is on the verge of an urban reorientation. The planned opening of the Danube embankment railway for passenger transport with the extension of the Franz-Josefs-Bahn and the S45, which was previously used exclusively for freight transport, will open up new opportunities for the development of this area. This step not only marks an infrastructural change, but also the opportunity to integrate the right bank of the Danube more strongly into urban life and to remodel the area. Despite the new potential, the Handelskai and the railway tracks represent a significant barrier that isolates the banks of the Danube from the urban fabric and makes it difficult to create a continuous connection between the city and the river. The central question is therefore how to overcome these barriers and at the same time create an attractive and sustainable connection between the city and the banks of the Danube. The aim of the project is to develop a comprehensive concept that utilises the potential of the new transport links and integrates the banks of the Danube into the urban structure not just as a transit route, but as a lively, usable space.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers