Kastrati, K. (2026). Becoming borderless : the power of community gardens in creating shared spaces of belonging [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.112116
refugee settlement; integration; community gardens; community spaces
en
Abstract:
Die aktuelle Flüchtlingskrise hat den Bedarf an kreativen Alternativen zur bestehenden segregierten Flüchtlingssiedlung deutlich gemacht. Als Reaktion darauf untersucht diese Arbeit die architektonische Integration von Flüchtlingen anhand der ältesten und größten Flüchtlingssiedlung in Wien, die informell als Macondo bekannt ist.Die Diplomarbeit schlägt den Bau von Gemeinschaftsgärten und anderen Gemeinschaftsräumen außerhalb der Siedlungsgrenzen vor, um die soziale Interaktion und Integration mit der größeren Gemeinschaft zu fördern.Die Methodik beinhaltet eine gründliche Auseinandersetzung mit den Bewegungsmustern der Bewohner, den unterschiedlichen Grenztypologien in Macondo, dem Beteiligungsprozess und der Gestaltung von Gemeinschaftsräumen. Durch die Verwendung dieser Methodik schlägt das Projekt vor, dass die Einrichtung von Gemeinschaftsgärten und Gemeinschaftsräumen soziale Interaktionen zwischen Flüchtlingen und Nicht-Flüchtlingen fördern und schließlich bestehende physische, visuelle und soziale Grenzen auflösen werden.Die Initiative versucht, ein Gefühl der Eigenverantwortung unter den Menschen zu fördern, indem sie in die Initiative einbezogen werden, wodurch sie nachhaltiger wird. Indem sie ihre Erfahrungen mit der Gestaltung von Räumen für sich selbst innerhalb von Macondo, einer umgrenzten Siedlung, teilen, werden die Flüchtlinge ihre Bereitschaft und Fähigkeit demonstrieren, sich außerhalb dieser Grenzen auszudehnen und anzupassen und eine aktive Rolle in der größeren Gemeinschaft zu übernehmen.Um sicherzustellen, dass der Integrationsprozess keine Grenzen kennt und sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln kann, wird das Projekt anpassungsfähig und auf die sich ändernden Bedürfnisse der Menschen eingehen.
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The current refugee crisis has highlighted the requirement for creative alternatives to existing segregated refugee settlement. In response, this thesis examines the architectural integration of refugees by looking at the oldest and largest refugee settlement in Vienna, informally known as Macondo.The thesis suggests building community gardens and other community spaces outside the borders of the settlement to promote social interaction and integration with the larger community.The methodology involves a thorough examination of the residents’ movement patterns, the diferent border typologies in Macondo, the participation process, and the design of community areas. By using this methodology, the project suggests that establishing community gardens and community spaces will encourage social interactions between refugees and non-refugees, eventually breaking down existing physical, visual and social borders.The initiative seeks to foster a sense of ownership among the people by involving them in it, which will make it more long-lasting. By sharing their experiences of designing spaces for themselves within Macondo, a bordered settlement, the refugees will demonstrate their readiness and capacity to expand and adapt outside of these boundaries and take an active role in the larger community.In order to guarantee that the integration process has no boundaries and can continue to evolve over time, the project is made to be adaptable and responsive to the changing needs of the people.