Schweitzer, A. (2026). User-focused railway station design : a qualitative comparsion of intermodal high-speed railway stations in Western Europe and East Asia to identify beneficial factors for successful station design [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.125725
Japan führte 1964 den Shinkansen als weltweit ersten Hochgeschwindigkeitszug (kurz: HSR) ein. Aufgrund dessen zahlreicher Vorzüge begann ein weltweiter Bauboom in der Schienentransport-Branche. HSR-Strecken verkürzen Reisezeiten am Landweg und machen dadurch Inlandsflüge weniger attraktiv, insbesondere wenn an den Zielorten gute Verbindungen zum Regionalverkehr vorhanden sind. Diese Erkenntnis führte zum Bau zahlreicher intermodaler HSR-Stationen und dem Umbau bestehender Stationen zur Aufnahme von HSR-Verbindungen. Europa setzt dabei aber auf ein anderes System des HSR-Verkehrs und der zugehörigen Fahrscheine als Länder, die das japanische System benutzen. Das führt zu unterschiedlichen Anforderungen an HSR-Stationen. Die vorgeschlagene Diplomarbeit versucht hierzu einen qualitativen Vergleich anzustellen, indem einerseits gemeinsame Entwicklungen aufgezeigt werden, und andererseits fördernde und schwächende (z.B. räumliche) Aspekte betrachtet werden. Einführend wird die verwendete HSR-Definition erläutert und eine kurze Gegenüberstellung der Unterschiede der beiden Systeme gegeben. Danach werden jeweils 4 HSR-Stationen nach europäischem und japanischem Standard verglichen. Die ausgewählten Stationen repräsentieren maßgebende Unterschiede in ihrer Bauart bzw. Geschichte (d.h. alte, umgebaute / erweiterte und neue Stationen), ihrer Größe und dem Jahresdurchsatz gemessen an der Bevölkerung des jeweiligen Landes. Sie werden sowohl mittels Literatur wie Plänen und Kritiken ihrer funktionalen, technischen und architektonischen Eigenschaften verglichen, als auch mittels umfassender persönlicher Begehungen für realistische Einblicke in den Betrieb an sämtlichen Wochentagen, die Bewegung von Menschenströmen und weitere Aspekte, die nicht oder nur unzureichend aus Literatur gewonnen werden können. Außerdem werden Effizienzfaktoren wie täglicher Durchsatz und der dafür benötigte räumliche Bedarf verglichen. All das wird mit der lokalen Wahrnehmung der Station gekoppelt. Schlussendlich sollen die erkannten relevanten Eigenschaften für gelungenes Stationsdesign beider Systeme festgehalten werden, um allgemein förderliche Maßnahmen zu identifizieren und als Basis für zukünftige Studien zu dienen.
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In 1964, Japan introduced the Shinkansen as the world’s first high-speed rail service (in short: HSR). Its vastly observed benefits have led to significant spending on railway access and infrastructure. HSR-lines generally shorten travel times and help make trains more appealing compared to domestic flights, especially if close links to regional transport are given. This leads to the building of both new intermodal HSR-hubs and the retrofitting of HSR-lines into existing train stations. The European approach to HSR- and ticketing-systems as well as spatial planning within cities differs from the Japanese one, which leads to different requirements for successful train station design. The proposed diploma thesis will attempt to draw a qualitative comparison between the two by identifying shared key factors for successful HSR-station design and benefitting and weakening (e.g. spatial) aspects. Building upon the used HSR-definition and a short introductory comparison of the two different train systems, a qualitative comparison of 8 intermodal train stations that service HSR-lines will follow. These stations are chosen to depict major differences in construction when HSR was introduced there (meaning old, majorly remodelled / extended and new stations) as well as different sizes and travel volume according to the country’s population. They will be analyzed both via comparing plans and critiques on their functional, technical and architectural means, as well as via extended personal visits during both rush hours and regular traffic to depict realistic impressions of day-to-day use over what could be studied solely from literature. Additionally, diverse factors of efficiency like daily throughput, areas for accessibility vs. areas for consumption and recreation, etc. will be compared and linked to the local perception of the station. Lastly, the properties of both systems in relation to station design and efficiency shall be clearly noted to serve as a base for future studies in the field of intermodal train station design, as well as to identify universally beneficial design practices.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers