Buschina, F. (2026). Stakeholderanalyse im Baugenehmigungsverfahren [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.120582
Das Baugenehmigungsverfahren in Österreich, das auf unterschiedlichen Bauordnungen der Bundesländer basiert, ist in stetiger Veränderung. Die zunehmende Komplexität der Verfahren verlangt nach Optimierungsprozessen zur Dämpfung der Ressourcenbindung in diesen Abläufen. Dies mit dem Hintergrund, dass auch das zugehörige Stakeholdernetzwerk dieser Verfahren größer wird.Vorliegende Auseinandersetzung und Analyse mit dieser Gruppe und der Identifikation der integrierten Akteure soll die Funktionen und Vernetzung darstellen. Ziel ist es eine fundierte Entscheidungsgrundlage, anhand von Interviews, für Abstimmung, Kommunikationund Konfliktbewältigung in den Verfahren zu schaffen. Dies auch, um Baugenehmigungsverfahren transparenter und effizienter zu gestalten.Zu den momentan wesentlichen Interessensgruppen im Baugenehmigungsverfahren zählen der Bauwerber 1, als jener, der die Projektidee initiiert und verwirklichen möchte, sowie die Behörden mit ihren zugehörigen Fachabteilungen und deren Verantwortungsbereichen in der rechtlichen und technischen Prüfung und Beurteilung. Planer und Fachplaner sind für die Erstellung der Projektunterlagen verantwortlich. Anrainer mit den ihnen zustehenden Rechten, wie auch politische Einflüsse können Verfahrensläufe stark beeinflussen.Die Komplexität der Verfahren wird durch die Anwendungsnotwendigkeit von neun landesspezifischen Bauordnungen im österreichischen Bundegebiet erschwert. Eine Forcierung von digitalisierten Abläufen in den Bewilligungsprozessen ist durch Verfahrensträger zwar initiiert, jedoch noch nicht in die Umsetzung auf breiter Ebene gekommen. Generell ist eine Beschleunigung im Ablauf und eine damit einhergehende Verkürzung der Verfahrene in wesentliches Begehren aller Beteiligten.
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The building permit process in Austria, which is based on different building regulations in each state, is always changing. The growing complexity of the process means we need to optimize it to reduce the resources tied up in these procedures. This is happening as the network of stakeholders involved in these processes is also getting bigger.The present discussion and analysis with this group and the identification of the integrated actors is intended to illustrate the functions and networking. The aim is to create a soundbasis for decision-making, based on interviews, for coordination, communication, and conflict resolution in the procedures. This is also intended to make building permit procedures more transparent and efficient.The main interest groups currently involved in the building permit process include the building applicant, who initiates and wants to realize the project idea, as well as the authorities with their associated specialist departments and their areas of responsibility in legal and technical review and assessment. Planners and specialist planners are responsible for preparing the project documentation. Neighbors with their rights, as well as political influences, can have a significant impact on the course of the process.The complexity of the process is exacerbated by the need to apply nine state-specific building regulations within the Austrian federal territory. Although the authorities responsible for the procedures have initiated the promotion of digitized processes in the approval procedures, this has not yet been implemented on a broad scale. In general, all parties involved are keen to see an acceleration of the process and a corresponding shortening of the procedures.
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