Schmid, C. (2026). StadtRaumKontinuum: Weiterentwicklung eines Wiener Gemeindebauensembles. Retrofit-Strategien und alternative Wohnkonzepte für den Dag-Hammarskjöld-Hof [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.133011
E260 - Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen
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Date (published):
2026
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Number of Pages:
162
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Keywords:
Wien; Gemeindebau; Nachkriegsmoderne; Retrofit
de
Vienna; Municipal Housing; post-war modernism; Retrofit
en
Abstract:
Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung eines bestehenden Gemeindebauensembles der Nachkriegsmoderne in Wien. Das zentrale Werkzeug des städtebaulichen Entwurfs bildet dabei das Denken in Transformationsprozessen. Das Konzept basiert auf einer Zonierung des Bearbeitungsgebiets. Anhand der Faktoren Funktionalität, räumliche Qualitäten, Entwicklungspotenzial und der jeweiligen Zuständigkeiten wird diese vorgenommen. Im Fokus stehen zwei Bestandsgebäuden der Typologie „Alte-Leute-Stiege“ sowie die Freiräume des Quartiers. Diese Differenzierung in Zonen dient der strategischen Gliederung und einer strukturierten Entwicklung von Retrofit-Maßnahmen. Bei der Entwicklung der Interventionen werden insbesondere die Schlüsselthemen Klimaresilienz, Kreislaufwirtschaft und soziale Nachhaltigkeit berücksichtigt und anschließend zeitlich in die Prozesse integriert. Die Qualität von Retrofit besteht vor allem in der Vernetzung verschiedener Themen, Maßnahmen und beteiligter Akteure.Im Entwurf sind die Zonen als Bausteine zu verstehen, die besonders in Kombination effektiv zusammenwirken, sich ergänzen und vervollständigen. Durch einen „Gemeindebau NEU“ werden alternative Wohnformen etabliert. Über gezielten Interventionen werden vielseitig nutzbare Grün- und Freiräume geschaffen. Durch inklusive Prozesse werden die Verbindungen zwischen Gebäude und öffentlichem Raum gestärkt. Eine Kontinuität im städtischen Raumgefüge entsteht, die das Ensemble und die Bewohner:innen im Gebiet mit der umliegenden Stadt vernetzt und zukunftsfit macht.
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This project discusses the advancement of a post-war modernism municipal housing ensemble in Vienna. Transformation processes are used as the main tool for developing this urban design project.Its conceptual approach is to divide the area into different zones which are categorized by functionality, spatial qualities, development potential and respective jurisdictions. They consist of two existing buildings of the „Alte-Leute-Stiege“ typology as well as the green and public spaces in the neighborhood. This differentiation serves the strategic arrangement and structured development of retrofit measures. Climate resilience, circular economy and social sustainability are considered key topics for developing the intervention, which are then integrated into the transformation process. The particular quality of retrofitting projects lies in connecting different topics, interventions, measures, and participating actors.In the design project, these zones are to be perceived as building blocks which work best when combined to interlock and complement each other. By creating a new “Gemeindebau NEU” building, alternative housing models for older residents are established. Versatile green and urban spaces are shaped by targeted interventions. Through inclusive processes, connections between housing and public spaces are strengthened. A continuity within the urban fabric is to be created which connects the ensemble to its residents and the rest of the city to make it resilient towards the future.
en
Additional information:
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