Gulisek, A. (2026). Reclaiming the Intersection: A Human Focused Approach to Urban Restructuring at Eichenstraße and Margaretengürtel [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.138280
Reurbanization; Hybrid structures; Intersection space; Cultural center
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Abstract:
Diese Arbeit entwickelt ein Konzept zur räumlichen Neuordnung der Kreuzung Eichenstraße–Margaretengürtel und rückt dabei einen kulturellen Knotenpunkt als Mittelpunkt städtischer Erneuerung in den Fokus. Der Entwurf reagiert auf die bestehende Fragmentierung des Areals, die sich in voneinander getrennten öffentlichen Räumen, unzureichender Fußgängerinfrastruktur und zerschnittenen Grünflächen zeigt. Heute wird der Ort von einer sechsspurigen Straßenführung dominiert, wodurch er von seinem Umfeld abgekoppelt wirkt, während Grünräume auf schmale Randstreifen entlang der Hauptverkehrsachsen begrenzt sind.Der Entwurf hinterfragt die gegenwärtige autoorientierte Infrastruktur in diesem dicht bebauten Stadtgebiet und schlägt eine deutliche Reduktion der Verkehrsflächen zugunsten fußgängerfreundlicher Mobilität vor. Das Kulturzentrum, das am ehemaligen sechsspurigen Kreuzungsbereich oberhalb der Straßenbahnstation Eichenstraße positioniert ist, wird als leicht zugänglicher Anlaufpunkt für Bildung, Arbeit und Freizeit konzipiert. Es soll alltägliche Begegnungen ermöglichen und Räume für soziale Interaktion schaffen.Im Umfeld dieses zentralen Hubs schlägt die Arbeit Sportanlagen, offene Foren und Freizeitbereiche vor, die isolierte Parklandschaften miteinander verbinden und zu einem zusammenhängenden öffentlichen Raumnetz verknüpfen. Diese Orte fördern Ausdruck, Aktivität und gemeinschaftliche Erfahrung, indem sie den Menschen den nötigen Raum dafür bieten. Das Gebäude selbst versteht sich als symbolisches Bindeglied an diesem städtischen Knotenpunkt und soll künftige städtebauliche Entwicklungen an einem Ort ermöglichen, der bislang eher als unattraktiv galt.
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This thesis proposes a restructuring of the Eichenstraße and Margaretengürtel intersection, centered around a cultural hub as a focal point of urban renewel. The project addresses the areas' fragmentation, marked by segregated public spaces, poor pedestrian infrastructure, and fragmented green areas. Dominated by a six-lane roadway, the site feels disconnected from its surroundings with green spaces confined to narrow strips along major roadways.The design challenges the current car-centric infrastructure in this dense urban environment, advocating for reduced road space and prioritizing pedestrian-friendly transport. The cultural center, located at the former six-lane intersection above the Eichenstraße tram station, serves as an accessible hub for education, work, and entertainment. It aims to create interaction and shared experiences as parts of people's daily lives.Surrounding the main hub, this thesis introduces sports facilities, outdoor forums, and entertainment areas to tie together individual park landscapes. These public spaces encourage expression and experience by giving people space to do so. The building stands as a symbol of connections and interaction at the intersection, intending to allow future urban growth to happen in an area that was perhaps once deemed undesirable.
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