Rummer, M. (2026). Care-Arbeit in den Mittelpunkt rücken : Untersuchung potentieller Umnutzungen eines leerstehenden Kaufhauses in zentraler Lage in Heidelberg [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.136661
Leerstand; Care-Arbeit; Gender Planning; Innenstadt; Heidelberg; Bestand
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vacancy; care work; gender planning; city center; Heidelberg; existing buildings
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Abstract:
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema der (Für-)Sorgearbeit im gesellschaftlichen Kontext. Sie betrachtet die historische Entwicklung der fürsorgenden Tätigkeiten und beleuchtet die daraus gewachsene Feminisierung der reproduktiven Arbeit. Die in diesem Zusammenhang entstandene räumliche Isolierung bildet dabei die Hauptmotivation dieser Arbeit. Auf Grundlage aktueller stadtplanerischer Reformen und Planungsgrundlagen, die den Fokus auf die Fürsorgearbeit im Stadtraum lenken, wird anhand eines leerstehenden Kaufhauses in Heidelberg untersucht, wie diese Forderungen räumlich umgesetzt werden können.Welchen Einfluss kann der physische Raum auf die zwischenmenschliche, soziale Interaktion nehmen? Welche Maßnahmen können dazu beitragen, dass sich innerhalb einer Stadtgesellschaft keine Person ausgeschlossen fühlt? Wie müssen Räume gestaltet sein, um Inklusion zu fördern und unterschiedliche Bedürfnisse zu berücksichtigen? Welche verschiedenen Anforderungen gibt es innerhalb einer Stadtgesellschaft an gebaute Räume?Eine weitere Grundlage für die Beantwortung dieser Fragen sowie für die Ausarbeitung des Entwurfs bietet außerdem ein Interview mit einer der beiden Initiator*innen der Initiative „Galeria für Alle!“. Diese setzt sich ebenfalls mit dem leerstehenden Kaufhaus auseinander und versucht, neue Diskursräume für eine fürsorgeorientierte Stadtgestaltung zu eröffnen.Das Ziel der Diplomarbeit ist die visuelle Ausarbeitung möglicher räumlicher Umnutzungen des leerstehenden Kaufhauses in Heidelberg im Sinne einer fürsorgeorientierten Stadtentwicklung. Der Entwurf versteht sich dabei nicht als abschließende oder ideale Lösung, sondern vielmehr als ein Impuls, bestehende heteronormative Denkweisen zu hinterfragen und neue Perspektiven zu eröffnen
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This thesis examines the topic of care work within a social context. It explores the historical development of care-related work and explores the feminization of reproductive labor. The spatial isolation that has developed in this context forms the basis for this thesis. Based on current urban planning reforms and principles that focus on care work in urban spaced, this thesis examines how these requirements can be spatially implemented, using a vacant department store in Heidelberg as a case study.What influence does physical space have on interpersonal, social interaction? Which aspects can help ensure that no one feels excluded within an urban community? How should spaces be designed to promote inclusion and accommodate different needs? What are the different requirements for built spaces within an urban community? An interview with one of the two initiators of the initiative „Galeria für Alle!“ also provides a further basis for answering these questions and for developing the design. This initiative also addresses the vancant department store and seeks to open up new discussion spaces on care-oriented urban design. The aim of this thesis is to visually explore possible spatial repurposing of the vacant department store in Heidelberg in the sense of a care-oriented urban development. The design is not intended as a definitive or ideal solution, but rather as an impulse to question existing heteronormative ways of thinking and to open up new perspectives.
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Additional information:
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers