Hähnig, V. (2026). Vom Industrieerbe zum urbanen Stadtquartier: Die Konversion des ehemaligen Schlachthof-Areals in Tübingen [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.128940
E260 - Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen
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Date (published):
2026
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Number of Pages:
256
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Keywords:
Industrieerbe; Tübingen
de
Brownfield Development; Tübingen
en
Abstract:
Tübingen, eine junge, wachsende Stadt, voller unterschiedlicher Kulturen, im Süd-Westen Deutschlands. Durch das Bevölkerungswachstum der Studentenstadt entstehen neue Herausforderungen zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Im Fokus stehen bei einer zukunftsfähigen Innenentwicklung ungenutzte Areale die durch eine Konversion zu urban wertvollen, innerstädtische Gebieten werden können. In dieser Diplomarbeit wird eines der letzten ungenutzten Industrieareale der Stadt Tübingen bearbeitet, das ehemalige Schlachthof-Areal. Seit der Errichtung im Jahr 1893, wurde bis 1998 die gesamte Tübinger Bevölkerung durch diesen Schlachthof mit fleischlicher Nahrung versorgt. Durch die aus Kostengründen vollzogene Schließung, stand eine große, zentral im Stadtgebiet verortete Fläche vor einer ungewissen Zukunft.Die vorliegende, im städtebaulichen Kontext erarbeitete Diplomarbeit, setzt sich zu Beginn mit der Frage auseinander, warum städtische Konversionsgebiete für eine nachhaltige Stadtentwicklung immer wichtiger werden. Sie untersucht detailliert die Geschichte des Schlachthofwesens, zieht Schlüsse daraus, und zeigt vergleichbare schon realisierte Konversionsareale auf.Zum Verständnis der städtebaulichen Situation des Bearbeitungsgebiets und dessen Erweiterung durch anschließende Stadträume im Rahmen dieser akademischen Arbeit, wird eine ausführliche Städtebauliche Analyse Tübingens erarbeitet.Darauf folgt die Gebietsanalyse des ehemaligen Schlachthof-Areals durch verschiedene Analysemethoden. Im Vordergrund steht hier die Analyse der vorhandenen Strukturen und der noch ansässigen Akteur*innen. Durch Bestandsdokumentation, Bestandsbewertungen, Gesprächen, Umfragen, Umgebungsanalysen wird ein klares Bild zum momentanen Zustand des Areals gegeben. Basierend auf einem städtebaulichen Leitkonzept, folgt ein detaillierter Entwurf als Vorschlag für eine attraktive und sinnvolle Entwicklung des innerstädtischen Gebiets. Ziel ist es, dem lange vernachlässigten Areal wieder einen urbanen und kulturellen Kontext zu geben und dieses somit als Beitrag zu einer sozialen Stadtentwicklung zu gestalten.
de
Tübingen, a young, growing city full of different cultures in south-western Germany. The population growth of this student city is creating new challenges for sustainable urban development. The focus of sustainable urban development is on unused areas that can be converted into valuable inner-city areas. This thesis deals with one of the last unused industrial areas in the city of Tübingen, the former slaughterhouse site. From its establishment in 1893 until 1998, this slaughterhouse supplied the entire population of Tübingen with meat. Due to its closure for financial reasons, a large area centrally located in the city faced an uncertain future.This thesis, developed in the context of urban planning, begins by addressing the question of why urban conversion areas are becoming increasingly important for sustainable urban development. It examines the history of slaughterhouses in detail, draws conclusions from this, and highlights comparable conversion areas that have already been realised. In order to understand the urban planning situation of the area under consideration and its expansion through adjacent urban spaces within the framework of this academic work, a detailed urban planning analysis of Tübingen is developed.This is followed by an analysis of the former slaughterhouse site using various analytical methods. The focus here is on analysing the existing structures and active stakeholders. Inventory documentation, inventory assessments, interviews, surveys and environmental analyses provide a clear picture of the current state of the site. Based on an urban development concept, a detailed design is then proposed for the attractive and sensible development of the inner-city area. The aim is to restore the long-neglected site to an urban and cultural context, thereby contributing to social urban development.
en
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