Kitzwögerer, L. (2026). Future Housing: Vom klassischen Einfamilienhaus zum „tiny“ Haus Wie entwickelt sich Niederösterreich? [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.131263
Der Traum von den eigenen vier Wänden ist für viele junge Menschen ein wichtiges Lebensziel. Um die junge Bevölkerung in den ländlichen Gemeinden in Niederösterreich zu halten, wird regelmäßig Grünland in Bauland Wohngebiet umgewidmet, und so eine große Fläche von fruchtbarem Boden versiegelt. Auch beim Thema Hausbau ist der ökologische Gedanke in den Köpfen der Bevölkerung noch nicht verankert. Es stellt sich also die Frage, durch welche Maßnahmen man diesen ökologischen Gedanken an die breite Masse bekommt? Ein Schritt in diese Richtung gibt die zukünftige OIB - Richtlinie 7 „Nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen“. Sie wird ein wichtiger Meilenstein im Bereich des nachhaltigen Bauens sein. In dieser Arbeit wird das Thema Ressourcenschonung behandelt, sowohl in Hinsicht auf den Bodenverbrauch, als auch auf Materialreduktion und Materialwahl. Als Ziel soll die Arbeit die zukünftigen Wohnformen in Niederösterreich aufzeigen, auch im Hinblick darauf, wie relevant der klassische Einfamilienhausbau sein wird und ob das „tiny“ Haus Konzept für die breite Masse alltagstauglich ist. Als ersten Schritt für die Erarbeitung der These steht eine Umfrage. Daraus wird die These schlussendlich abgeleitet und soll als Folge einen Entwurf eines „tiny“ Hauses anregen. Im Entwurf stehen vor allem die Begriffe Bodenschonung, Materialreduktion und soziale Nachhaltigkeit im Vordergrund. Die soziale Nachhaltigkeit steht im direkten Zusammenhang mit der OIB 7, in der es auch um eine nachhaltige, weiterführende Nutzung bei neuen Bauvorhaben geht. Das heißt, es soll der alltägliche private Lebensraum an alle Situationen und Lebensabschnitte angepasst werden können. Dabei muss aber auch wieder der Nachhaltigkeitsgedanke bedacht werden. Das Konzept eines „tiny“ Hauses beinhaltet im Grunde genommen schon die Begriffe Bodenschonung und Materialreduktion, sie müssen jetzt nur noch mit der sozialen Nachhaltigkeit in einem Entwurf vereint werden.
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For many young people, the dream of owning their own home is an important life goal. In an effort to keep young people in rural communities in Lower Austria, grassland is regularly rezoned as residential building land, thereby sealing off a large area of fertile soil. Furthermore, the concept of ecological homebuilding has not yet taken root in the public consciousness. This raises the question: what measures can be taken to bring this ecological concept to the general public? A step in this direction is the future OIB Guideline 7, “Sustainable Use of Natural Resources.” It will be a significant milestone in the field of sustainable construction. This thesis addresses the topic of resource conservation, both in terms of land use and material reduction and selection. The goal of this thesis is to explore future housing forms in Lower Austria, including the relevance of traditional single-family home construction and whether the “tiny” house concept is suitable for everyday life for the general public. The first step in developing the thesis is a survey. The thesis will ultimately be derived from this and is intended to inspire a design for a “tiny” house. The design focuses primarily on the concepts of land conservation, material reduction, and social sustainability. Social sustainability is directly linked to OIB 7, which also addresses sustainable, long-term use in new construction projects. This means that everyday private living spaces should be adaptable to all situations and stages of life. However, the concept of sustainability must also be taken into account. The concept of a “tiny” house essentially already encompasses the principles of land conservation and material reduction, they now simply need to be integrated with social sustainability in a design.
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