Özyücel, E. (2026). Zwischen Wasser und Wissen: Architektur für Bildung, Ökologie und Gemeinschaft in Burdur, Türkei [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.128875
Diese Diplomarbeit untersucht die Entwicklung eines architektonischen Entwurfs für ein Bildungs- und Forschungsgebäude am Burdur-See, das wissenschaftliche Arbeit, ökologische Vermittlung und öffentliche Nutzung räumlich miteinander verknüpft. Im Zentrum steht die Frage, wie Architektur im Kontext ökologischer Veränderungen als vermittelndes Element zwischen Mensch, Wissen und Natur wirken kann. Ausgehend von der Analyse des Standortes – einem sensiblen Übergangsraum zwischen Stadt und Landschaft – wird ein Entwurf entwickelt, der diese Zwischenlage nicht als Randzone, sondern als aktiven Vermittlungsraum begreift. Ziel ist es, die Beziehung zwischen urbaner Struktur und Naturraum räumlich zu stärken und gleichzeitig neue Formen der Begegnung, Bildung und Forschung zu ermöglichen. Der Entwurf basiert auf einem offenen und flexiblen Raumkonzept, das unterschiedliche Nutzungen miteinander verknüpft und sowohl konzentriertes Arbeiten als auch Austausch und gemeinschaftliches Lernen unterstützt. Dabei werden räumliche Sequenzen, Blickbeziehungen und Materialität gezielt eingesetzt, um ökologische Zusammenhänge erfahrbar zu machen. Die Arbeit versteht Architektur als Teil eines größeren ökologischen Systems und zeigt, wie konstruktive, räumliche und energetische Strategien zu einer nachhaltigen und ortssensiblen Lösung beitragen können. Damit leistet sie einen Beitrag zur Frage, wie Architektur im Spannungsfeld zwischen Stadtentwicklung, Umwelt und Gesellschaft Verantwortung übernehmen kann.
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This diploma thesis investigates the design of an educational and research building at Lake Burdur that spatially integrates scientific work, environmental education, and public use. The study focuses on the question of how architecture can act as a mediating element between humans, knowledge, and nature in the context of ecological change. Based on a site analysis of a sensitive transitional zone between the urban fabric and the natural landscape, the project develops an architectural approach that understands this condition not as a boundary, but as an active interface. The aim is to strengthen the relationship between city and landscape while creating new opportunities for interaction, learning, and research. The design is based on an open and flexible spatial concept that connects different programmatic elements and supports both focused work and collective exchange. Spatial sequences, visual connections, and material strategies are used to make ecological processes perceptible within the architectural experience. The thesis understands architecture as part of a larger ecological system and demonstrates how structural, spatial, and environmental strategies can contribute to a sustainable and site-sensitive design. It thus contributes to the broader discourse on the role of architecture in addressing the challenges of environmental transformation and societal responsibility.
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