Aliti, A. (2026). Zwischen Stadt und Berg: Therme als Übergang in Tetova [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.118230
Die vorliegende Arbeit untersucht die architektonische Gestaltung eines räumlichen Übergangs zwischen Stadt und Landschaft am Beispiel einer Therme in Tetovo, Nordmazedonien. Der Entwurf versteht das Gebäude nicht als isoliertes Objekt, sondern als Erweiterung der bestehenden Topografie. Ausgangspunkt ist ein städtebauliches Ensemble aus Markt, Seilbahnstation und Therme, das den Übergang vom urbanen Gefüge der Stadt in die Hanglandschaft strukturiert. Zentrales Entwurfsprinzip ist eine begehbare Dachlandschaft, die aus dem Gelände hervorgeht und als öffentlicher Aufenthaltsraum genutzt werden kann. Unter dieser Landschaft entwickelt sich die Therme als räumlich gegliederte Badewelt. Die funktionale Organisation folgt einer klaren vertikalen Trennung: Während sich im teilweise eingegrabenen Erdgeschoss Eingang, Betrieb und technische Infrastruktur befinden, liegt die eigentliche Badeebene darüber. Die Konstruktion der Decke wird dabei zu einem integralen Bestandteil der Badearchitektur. Durch vertiefte Betonschalen entstehen modellierte Wasserlandschaften, die sowohl thermale Massagebecken als auch horizontale Wasserflächen mit Ausblick ermöglichen. Unterschiedliche Wassertypologien strukturieren das Badeerlebnis zwischen introvertierten Innenräumen und offenen Außenbezügen. Neben ruhigen Thermalmassagebecken bilden Wasserlandschaften entlang der Fassade sowie Außenbecken mit Blick in die Landschaft zentrale Aufenthaltsorte. Die Arbeit verbindet städtebauliche, räumliche und konstruktive Überlegungen zu einem integrativen Entwurf, in dem Architektur, Landschaft und Wasser zu einer zusammenhängenden räumlichen Erfahrung verschmelzen.
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This thesis explores the architectural design of a spatial transition between city and landscape through the proposal of a thermal bath in Tetovo, North Macedonia. The project understands architecture not as an isolated object but as an extension of the existing topography. The urban concept combines a marketplace, a cable car station, and the thermal bath to form an ensemble that mediates between the urban structure of the city and the rising mountain landscape.The central design principle is a walkable roof landscape that emerges from the slope and serves as a public space. Beneath this landscape, the thermal bath develops as a sequence of spatially differentiated bathing environments. The functional organization follows a clear vertical separation: while the partially embedded ground floor accommodates the entrance, technical infrastructure, and operational spaces, the main bathing level is located above.The structural system of the building becomes an integral part of the bathing architecture. Through recessed concrete shells, a modeled water landscape is created, forming both thermal massage pools and horizontal water surfaces oriented toward the surrounding landscape.Different water typologies structure the bathing experience between introverted interior spaces and open views toward the exterior. In addition to calm thermal massage pools, water landscapes along the façade and outdoor pools with panoramic views create key spatial moments within the project.The thesis combines urban, spatial, and structural strategies into an integrated architectural concept in which architecture, landscape, and water merge into a continuous spatial experience.
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