Bathmann, F. (2026). Erneuerung von Stadtquartieren: Potenziale der Städtebauförderung nutzen. In M. Haas, S. Ahn, D. Damjanovic, U. Schneider, & C. Damböck (Eds.), Urbane Bestandstransformationen: Prozesse des Lernens und Verlernens (pp. 15–35). TU Wien Academic Press. https://doi.org/10.34727/2026/isbn.978-3-85448-079-2_2
Städtebauförderung; Nachhaltige Erneuerung; Lebendige Zentren und Quartiere; Berlin
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Abstract:
Seit ihrer Einführung hat sich die Städtebauförderung in Deutschland als zentrales Instrument zur nachhaltigen Erneuerung von Stadtquartieren etabliert. Sie ermöglicht beispielhafte Schlüsselprojekte, deren Impulse eigenständige und langfristig wirksame Entwicklungen in Quartieren anstoßen. Kernstück der Städtebauförderung ist das integrierte Stadtentwicklungskonzept. Dieses ermöglicht Kommunen, Fördergebiete strategisch zu definieren, deren Potenziale und Bedarfe systematisch zu analysieren und darauf aufbauend Maßnahmen zu entwickeln. Die Städtebauförderung fungiert somit nicht nur als Finanzierungsquelle, sondern auch als Katalysator für innovative und nachhaltige Stadterneuerung. Die Wirksamkeit, aber auch die Grenzen der Städtebauförderung werden anhand zweier Fallbeispiele aus Berlin deutlich: Die Revitalisierung der Alten Mälzerei in Lichtenrade fördert die Entwicklung eines lebendigen Quartiers und stärkt soziale sowie kulturelle Synergien. Im Gegensatz dazu zeigt das Projekt der Zuversichtskirche in Staaken die Herausforderungen, die mit der Fokussierung auf ein einzelnes Schlüsselprojekt verbunden sind.