Stibi, A. (2026). Schönenbach - Erhalten und Weiterbauen, Transformation eines Bregenzerwälder Gemein-Vorsäß [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.134461
E251 - Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege
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Date (published):
2026
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Number of Pages:
263
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Keywords:
Erhaltung; Denkmalschutz; Adaption; Statement of Significance; Denkmalpfegerisches Entwurfskonzept; Vorsäß Schönenbach
de
Heritage Conservation; Adaption; Statement of Significance; Heritage-led Design; Vorsäß Schönenbach
en
Abstract:
Schönenbach ist ein Gemein-Vorsäß innerhalb der Dreistufenwirtschaft des Bregenzerwalds. Durch die Veränderung der alpinen Landwirtschaft ist das Ensemble vernakulärer Architekturen vom Verlust der ursprünglichen Nutzung betroffen. Aufgrund der sich verändernden Nutzungsanforderungen und eines gescheiterten Unterschutzstellungsversuchs wird nach Strategien gesucht, Erhaltung und Weiterbauen miteinander zu verbinden. Diese Arbeit erfasst die typologischen Eigenschaften der Vorsäßhütte und Merkmale der Bedeutung der Architektur innerhalb des Kontexts der Dreistufenwirtschaft. Diese werden bewertet und in einem Statement of Significance zusammengefasst. Durch den Vergleich des aktuellen Zustands mit der Erfassung des Bundesdenkmalamts, sowie der Bewertung von Herausforderungen der Transformation in der Landwirtschaft, werden die Leitlinien zur Erhaltung und zum Weiterbauen im Statement of Conservation and Design formuliert. Über die Methodik des Management of Change wird ein denkmalpflegerisches Entwurfskonzept für das Fallspiel, der Umnutzung des Stalls der Hütte HNr. 331 entwickelt. Es zeigt sich, dass über diese Methodik eine Erhaltung der Dreistufenwirtschaft priorisiert, sowie die Bedeutung bei einer Adaption der Nutzung durch architektonische Maßnahmen erhalten werden kann. Die bauphysikalische Anpassung und Verbesserung der Belichtung sind die größten Herausforderungen bei der Umnutzung der aufgelassenen Ställe. Der Bezug von Architektur zum Ort, wesentlich für den vernakulären Charakter, lässt sich über das richtige Nutzungskonzept und eine eigene Interpretation der lokalen vernakulären Bau- und Handwerkskultur erhalten. Der Entwurf im Stall der Hütte HNr.331 integriert durch den Gebrauch als Werkraum die bestehende Raumaufteilung der Hütte in das neue Nutzungskonzept. Die bauphysikalischen und belichtungsrelevanten Herausforderungen werden über eine innenliegende Raumhülle gelöst. Das Konstruktionssystem zur Erweiterung der Nutzfläche baut auf dem Bestand der Strickholzwand auf.
de
Schönenbach is a Gemein-Vorsäß within the Dreistufenwirtschaft of the Bregenzerwald. Due to the transformation of alpine agriculture, the ensemble of vernacular architecture is affected by the loss of its original use. In response to changing functional requirements and a failed heritage listing attempt, strategies are researched that connect conservation and adaptation. This thesis documents the typological characteristics of the Vorsäßhütte and identifies the architectural characteristics of the cultural significance within the context of the Dreistufenwirtschaft. These are analysed, evaluated, and summarized within a Statement of Significance. By comparing the current condition with the survey conducted by the Bundesdenkmalamt, and by assessing the challenges caused by the transformation of agriculture, conservation objectives are phrased in a State-ment of Conservation and Design. Based on the methodology of a Management of Change, a conservation concept is developed for the case study of converting the former stable of building no.331. The study demonstrates that this methodology enables to prioritize the continuation of the Dreistufenwirtschaft while preserving significance through adaptive reuse. The main challenges in converting the disused stable lie in adaptations of the building-physics and the improvement of lighting. The relationship between architecture and place, which is essential to the vernacular character, can be maintained through an appropriate use and a new interpretaion of the local vernacular architecture and craftsmanship.The design proposal for the stable of building no. 331 integrates the existing spatial structure into a workshop concept. Building-physics and lighting challengesare addressed through an internal secondary shell, while the structural system forextending the usable area builds upon the existing log construction.
en
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