Unterfrauner, D. (2026). The Presence of Rubble. Following the Path of Concrete Demolition and Building with It [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.130118
Beton; Abbruch; Betonabbruch; Zementwerk; Materialfluss; Wiederverwendung; Betonwiederverwendung; öffentliche Installation; Pool
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concrete; demolition; concrete rubble; cement plant; material flow; reuse; concrete reuse; public installation; pool
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Abstract:
Die in der heutigen Bauindustrie verwendeten Materialien beeinflussen nicht nur die gebaute Umwelt, sondern auch die Orte wo sie abgebaut werden. Zur Aufrechterhaltung dieses Systems sind riesige Infrastrukturen erforderlich, wie beispielsweise Steinbrüche, Zementwerke und Verarbeitungsanlagen. Gleichzeitig verdeutlicht das immer wiederkehrende Bild von Abbrucharbeiten in städtischen Gebieten die zunehmende Entfremdung von den Materialien und ihren Herkunftsorten. Daher werden Produktionsstätten rund um Wien dokumentiert und die Materialverarbeitung untersucht. Da Beton das am häufigsten verwendete Baumaterial unserer Zeit ist, besteht die Notwendigkeit, seinen Lebenszyklus und sein Wiederverwendungspotenzial zu überdenken. Deshalb wird in dieser Arbeit Betonabbruch als Ressource untersucht, um zu zeigen, dass er für mehr als nur Hinterfüllungen und Straßenunterbauten genutzt werden kann.Doch wie kann man vermeiden, von dieser Flut an Zahlen, Daten und Massen überwältigt zu werden? Die Umsetzung dieses Wissens in die angewandte Praxis wird zu einem zentralen Bestandteil der Arbeit. Auf einem Brachgelände in Wien, das für die kommenden Jahre vorübergehend genutzt wird, befinden sich abgebrochene, gesägte Betonplatten. Diese werden mithilfe einer gebrauchten Poolfolie neu zusammengesetzt und umgestaltet. Durch diesen Prozess gewinnen die ausrangierten Materialien ihren Wert, und das Massenprodukt verwandelt sich in ein Unikat. Diese Untersuchung befasst sich mit Materialeigenschaften, Gewicht und handhabungstechnischen Einschränkungen. Auf diese Weise wird Wissen nicht nur intellektuell verstanden, sondern auch durch Praxis erfahren. Durch diesen Prozess wurden Hindernisse zu einem integralen Bestandteil der Arbeit, was zu einem tieferen Verständnis von Bauprozessen und der Bedeutung der Planung führt.Letztendlich untersucht diese Arbeit Betonabbruch in verschiedenen Zuständen: als Ansammlungen in der Stadt, als verarbeitetes Material in Recyclingzentren und als bereits brauchbares Baumaterial in seiner bestehenden Form.
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The materials used in today’s construction industry influence not only the built environment, but also the places where they are extracted. Large-scale infrastructure are needed to sustain this system, such as quarries, cement plants, and processing plants. At the same time, the recurring image of demolition in urban areas shows the growing disconnection from materials and their sources. Therefore, production sites around Vienna are documented, with an examination of the material processing. Since concrete is the most widely used building material of our time, there is a need to rethink its lifecycle and reuse potential. The research therefore investigates concrete demolition as a resource, demonstrating that it can be used for more than backfilling and road substructures.But how can one avoid becoming overwhelmed by this weight of numbers, data, and masses? Translating this knowledge into applied practice becomes a key part of the thesis. On a vacant site in Vienna, which is in temporary use for the coming years, abandoned, saw-cut concrete slabs are found. They are reassembled and transformed using a second-hand pool liner. Through this process, discarded materials regain their value, and the mass-produced item turns into an individual piece. This exploration addresses material properties, weight, and handling constraints. In this way, knowledge is not only understood intellectually but also experienced through practice. Through this process, obstacles become an integral part of the work, leading to a deeper understanding of construction processes and the importance of planning.Ultimately, this thesis explores rubble in multiple states: as piles found within the city, as processed material in recycling centers, and as an already viable building material in its existing form.
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