Bestfleisch, A. (2026). Zum Leben und Werk des Architekten Joseph Fischer aus Baden bei Wien : eine Dokumentation der Ursprungsquelle, der Badener Trinkhalle und des Einfamilienhauses Franz Schwabl-Gasse 16 [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.140250
E251 - Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege
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Date (published):
2026
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Number of Pages:
192
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Keywords:
Joseph Fischer; Ursprungsquelle Baden
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Abstract:
Im Fokus dieser Diplomarbeit stehen das Leben Badener Architekten Joseph Fischer (1893-1982) und drei seiner Bauwerke in Baden bei Wien: die von ihm gestaltete Trink- und Wandelhalle und die Fassung der Ursprungsquelle von 1928 sowie das im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Selbsthilfe“ entstandene Einfamilienhaus in der Franz Schwabl-Gasse 16 aus dem Jahr 1932. Zu Beginn der Arbeit wird der persönliche Lebensweg Joseph Fischers beleuchtet, der im Zuge der vorherigen Biografieforschung rekonstruiert werden konnte, sowie all seine bekannten Bauwerken in einem Werkverzeichnis dargestellt. Es folgt ein Einblick in die Bautypen von Trink- und Wandelhallen, sowie eine Einführung in den Baustil der Moderne mit der Betrachtung der architektonischen Entwicklungen der 1920er/30er Jahre als Grundlage für die spätere Einordnung der analysierten Bauten. Anschließend werden die drei gewählten Bauwerke in je einem eigenen Kapitel abgehandelt. Nach einer baugeschichtlichen Dokumentation, basierend auf historischen Dokumenten und Plänen aus dem Stadtarchiv Baden und der Baubehörde Baden, der Lokalpresse und Fachzeitschriften, schließt die Analyse der Bauten jeweils mit einer architekturgeschichtlichen Einordnung durch ein typologisch bzw. architektonisch ähnliches Vergleichsbeispiel ab. Die Fassung der Ursprungsquelle wird mit dem Himmelsaal von Bernhard Hötger in Bremen verglichen, die Trinkhalle mit dem Elisenbrunnen von Karl Friedrich Schinkel in Aachen. Bei dem Objekt in der Franz Schwabl-Gasse findet ein Abgleich mit der Architektur der Bauten der Wiener Werkbundsiedlung statt. Ergänzend dazu wird ein von Fischer verfasstes und veröffentlichtes Traktat mit dem Titel “Zweckmäßiges Bauen und Wohnen” von 1931 herangezogen. Aus der Biografieforschung ergibt das Bild eines künstlerisch vielseitigen Architekten und eines Mannes mit ehrenamtlichem wie politischem Engagement. Die anschließende Analyse der Objekte verdeutlicht den Einfluss der architektonischen Entwicklungen in den 1920er/30er Jahren auf sein Schaffen, vor allem in Bezug auf seine Formsprache, seine Tendenz zur Farbigkeit und die Orientierung zu einem rationalen wie funktionalen Bauen. Damit ist Joseph Fischer durchaus als Vertreter der frühen Moderne anzusehen.
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This thesis focuses on the life of the architect Jopseh Fischer (1893-1982) from Baden and on three of his buildings in Baden near Vienna: the drinking and promenade hall he designed and the enclosure of the original spring from 1928 as well as the single-family home at Franz Schwabl-Gasse 16, built in 1932 as part of the „Selbsthilfe“ cooperative.The thesis begins by examining Joseph Fischer’s personal life story, which was reconstructed through previous biographical research, and presents all of his known buildings in a list of works. This is followed by an overview of the building types of drinking and promenade halls, as well as an introduction to the Modernist architectural style, examining the architectural developments of the 1920s and 1930s as a basis for the subsequent classification of the analyzed buildings. Subsequently, the three selected buildings are each discussed in a separate chapter. Following a documentation of their architectural history, based on historical documents and plans from the Baden City Archives and the Baden Building Authority, the local press, and trade journals, the analysis of each building concludes with an architectural-historical classification through a typologically or architecturally similar example. The original spring is compared to the Himmelsaal in Bremen from Bernhard Hötger, the drinking hall is compared to the Elisenbrunnen in Aachen from Karl Friedrich Schinkel. The house at Franz Schwabl-Gasse is compared to the architecture of the buildings in the Werkbundsiedlung in Vienna. In addition to that, a treatise written and published by Fischer in 1931, titled “Zweckmäßiges Bauen und Wohnen” (Functional Building and Living), is consulted.The biographical research paints a picture of an artistically versatile architect and a man with both volunteer and political commitments. The subsequent analysis of the buildings highlights the influence of architectural developments in the 1920s and 1930s on his work, particularly with regard to his formal language, his choose of color, and his orientation toward rational and functional building. Joseph Fischer can thus be regarded as a representative of early Modernism.
en
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers