Massard, C. (2026). Die Stadtgartenvilla in Baden – Geschichte, Nutzung und Zukunftsperspektiven eines kurstädtischen Wohnraums [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.134641
E251 - Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege
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Date (published):
2026
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Number of Pages:
230
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Keywords:
Stadtgartenvilla; Baden bei Wien; Kurpark Baden
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City garden villa; Baden near Vienna; Baden spa gardens
en
Abstract:
Die vorliegende Masterarbeit präsentiert ein denkmalpflegerisches Sanierungs- und Nachnutzungskonzept für die bisher kaum erforschte Stadtgärtnervilla im Badener Kurpark. Zusammen mit dem Kakteen- und dem Palmenhaus bildet das ehemalige Wohnhaus des Stadtgärtners den historischen Kern des Gärtnereiareals. Diese Gebäude stellen die primäre Untersuchungssubstanz der Arbeit dar. Die Objekte stehen seit 2001 unter dem österreichischen Denkmalschutzgesetz und liegen seit 2021 in der Kernzone der UNESCO-Welterbestätte „Great Spa Towns of Europe“. Seit 2020 steht die Villa größtenteils leer, lediglich drei Räume im Erdgeschoss werden noch genutzt. Auch das Kakteenhaus steht seit 2019 leer, während das Palmenhaus fortlaufend bewirtschaftet wird.Die Arbeit gliedert sich in vier Kapitel: Der erste Teil widmet sich der Verortung Badens sowie des Gärtnereiareals im Stadtgefüge. Im zweiten Kapitel werden die Stadtgeschichte und die Relevanz des Kurparks erläutert. Das dritte Kapitel vertieft die denkmalpflegerische Auseinandersetzung, insbesondere mit dem Begriff der Reversibilität. Im abschließenden Kapitel wird der planerische Nachnutzungsvorschlag ausgeführt.Ziel der Arbeit ist es, den Widerspruch zwischen dem historischen Bestand und den massiven baulichen Überformungen der jüngeren Vergangenheit aufzuzeigen. Das entwickelte Nachnutzungskonzept transformiert die Villa in einen gebündelten Standort für den gärtnerischen Betrieb und die Verwaltung sowie für saisonale öffentliche Veranstaltungen im historischen Palmenhaus. Der Entwurf belegt, dass durch die konsequente Rückführung auf die historische Raumstruktur nicht nur der Denkmalwert gestärkt, sondern gleichzeitig das städtische Potenzial für moderne Anforderungen erschlossen wird.
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This master’s thesis presents a conservation and adaptive reuse concept for the City Gardener’s Villa in Baden’s Spa Park, a building that has received little attention to date. Together with the cactus house and the palm house, the former residence of the head gardener represents the historic core of the nursery site. These buildings constitute the primary subject of this thesis. The properties have been listed under the Austrian Heritage Protection Act since 2001 and have been located within the core zone of the UNESCO World Heritage Site ‘Great Spa Towns of Europe’ since 2021. Since 2020, the villa has stood largely empty, with only three rooms on the ground floor still in use. The Cactus House has also stood empty since 2019, whilst the Palm House continues to be managed.The thesis is divided into four chapters: The first part is devoted to the location of Baden and the horticultural area within the urban fabric. The second chapter explains the town’s history and the significance of the spa park. The third chapter explores the issues surrounding heritage conservation in greater depth, particularly the concept of reversibility. The concluding chapter sets out the proposed planning scheme for the site’s future use.The aim of this project is to highlight the contradiction between the historic fabric and the extensive structural alterations of the recent past. The proposed reuse concept transforms the villa into a centralised hub for horticultural operations and administration, as well as for seasonal public events in the historic palm house. The design demonstrates that a consistent return to the historic spatial structure not only enhances the building’s heritage value but also unlocks its urban potential to meet modern requirements.
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Additional information:
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers