Kiesl, L.-M. K. E. (2026). Prozessanalyse von Baugenehmigungsverfahren im europäischen Vergleich [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.120583
Digitale Prozesse; Einflussfaktoren; Internationale Fallbeispiele
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Digitale Prozesse; Einflussfaktoren; Internationale Fallbeispiele
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Abstract:
Im Rahmen dieser Arbeit werden mithilfe einer vergleichenden Prozessanalyse Baugenehmigungsprozesse von zehn europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweden,Montenegro, Slowenien, Frankreich, Portugal, Estland, Niederlande und Rumänien) analysiert.Im Fokus steht neben der visuellen Aufbereitung der Prozesse in BPMN-Darstellung vor allem eine tiefgreifende, vergleichende und detaillierte Analyse der Baugenehmigungsprozesse sowie eine Anwendungsprüfung der Prinzipal-Agenten-Theorie. Mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel werden Hauptprozessschritte sowie Stärken und Schwächen typisiert und charakterisiert. Durch den Ländervergleich können im Rahmen der Analyse weitere Muster sowie Typisierungen und Charakterisierungen erfolgen. Gleichzeitig eröffnet die Anwendung der Prinzipal-Agenten-Theorie ein neues Forschungsfeld im Zuge der Baugenehmigungsprozessforschung und liefert neue Erkenntnisse basierend auf der Beziehung zwischen Prinzipal und Agent. Weitere wesentlichen Erkenntnisse dieser Arbeit sind unter anderem eine erweiterte Prozessdefinition,eine erste Typenbezeichnung sowie ein allgemeiner Beitrag in der Grundlagenforschungvon Baugenehmigungsprozessen.
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This thesis uses a comparative process analysis to examine building permit processes inten European countries (Germany, Austria, Sweden, Montenegro, Slovenia, France, Portugal,Estonia, the Netherlands and Romania). In addition to the visual representation of the processes in BPMN, the focus is primarily on a comparative analysis of the building permit processes, as well as an application of principal-agent theory. Using qualitative content analysis (Gläser & Laudel, 2010), key process steps, as well as strengths and weaknesses, are categorised and characterised. The cross-country comparison enables further patterns, typologies and characterisations to be identified within the scope of the analysis. At the same time, the application of principal-agent theory creates a new field of research in the context of building permit process research and provides new insights based on the relationship between principal and agent. Other key findings of this work include an expanded definition of the process, an initial typology, and a theoretical contribution to the fundamental research on building permit processes.
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