Pribil, S. (2026). Architektur der Stille - Architektin Eva Mang-Frimmel (1927-2000) und ihr Beitrag zur österreichischen Nachkriegsarchitektur [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.137129
E251 - Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege
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Date (published):
2026
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Number of Pages:
219
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Keywords:
Eva Mang-Frimmel; Nachkriegsarchitektur
de
Eva Mang-Frimmel; Post-War Architecture
en
Abstract:
„Architektur der Stille“Architektin Eva Mang-Frimmel (1927–2000) und ihr Beitrag zur österreichischen Nachkriegsarchitektur Die österreichische Nachkriegsarchitektur ist bislang vor allem durch männliche Akteure geprägt, während die Beiträge von Frauen in der Architekturentwicklung sowie ihre Rolle innerhalb beruflicher Netzwerke nur unzureichend berücksichtigt wurden. In diesem Kontext widmet sich diese Masterarbeit der Architektin und Ziviltechnikerin Eva Mang-Frimmel (1927–2000), die gemeinsam mit Karl Mang seit den 1950er-Jahren ein Architekturbüro in Wien führte.Im Rahmen ihrer Tätigkeit war sie innerhalb beruflicher Institutionen wie der Kammer der Ziviltechniker*innen sowie weiterer Fachverbände vernetzt. Diese förderten die Integration von Architektinnen in bestehende Strukturen sowie den Aufbau eines eigenständigen Netzwerks. Daraus gingen unter anderem die Publikation „Ziviltechnikerinnen“ (1982), erste Ausstellungen sowie eine verstärkte Auseinandersetzung mit der Beteiligung von Architektinnen an Wettbewerben und fachlichen Diskursen hervor. Im gemeinsamen Werk mit Karl Mang entwickelten beide mit der „Architektur der Stille“ einen funktionalistisch reduzierten, auf Alltagspraxis ausgerichteten Entwurfsansatz. Dieser zeichnete sich durch Einfachheit, Zweckmäßigkeit und Transformierbarkeit aus und wurde insbesondere im Wohnbau sowie in temporären Messe- und Ausstellungsbauten umgesetzt. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand ausgewählter Werke Eva Mang-Frimmels Beitrag zur Entwicklung einer gemeinsamen Handschrift differenziert hervorzuheben und damit zur Sichtbarmachung der Rolle von Architektinnen in der österreichischen Nachkriegsarchitektur beizutragen.
de
„Architecture of Silence“Architect Eva Mang-Frimmel (1927–2000) and her contribution to Austrian post-war architecture Austrian post-war architecture has so far been primarily shaped by male architects, while the contributions of women to architectural development as well as their role within professional networks have been insufficiently considered. In this context, this master’s thesis focuses on the architect and certified civil engineer Eva Mang-Frimmel (1927–2000), who, together with Karl Mang, ran an architectural office in Vienna from the 1950s onwards.During her professional activity, she was active within professional institutions and associations. These supported the integration of female architects into existing structures as well as the development of an independent network. This led, among other things, to the publication “Ziviltechnikerinnen” (1982), early exhibitions, and an increased engagement with the participation of female architects in competitions and professional discourse. In their joint work with Karl Mang, the “Architecture of Silence” was developed as a functionally reduced, practice-oriented design ap-proach characterized by simplicity, functionality and transformability. It was imple-mented particularly in housing as well as in temporary fair and exhibition buildings.The aim of this master’s thesis is, based on selected works, to differentiate Eva Mang-Frimmel’s contribution to the development of a shared architectural language and thereby make visible the role of female architects in Austrian post-war architecture.
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