Title: Vom Meer zum Berg schweben : eine Seilbahn als poetische Ausnutzung des öffentlichen Verkehrs in Toulon
Other Titles: Floating from the Sea to the Mountain. A Cable Car in Tourlon
Language: Deutsch
Authors: Ducou, Tristan 
Qualification level: Diploma
Advisor: Rieger-Jandl, Andrea 
Assisting Advisor: Schramm, Helmut
Berger, Eva 
Issue Date: 2016
Number of Pages: 203
Qualification level: Diploma
Abstract: 
Die Nutzung einer Seilbahn als Transportmittel wird in der Regel mit Berglandschaften verbunden. Sie ermöglicht das schnelle Zurücklegen von Strecken mit großen Höhenunterschieden und das bei niedrigen Baukosten, die manchmal sogar bedeutend niedriger sind als der Ausbau einer Straße oder ähnlicher Anlagen in Bodenhöhe. Dieses Transportsystem wird hauptsächlich für Touristische Zwecke in der Winterzeit verwendet und bleibt dann den Sommer über ungenutzt. Seit den 2000er Jahren lässt sich eine neue Anwendung dieses Transportmittels beobachten: die Stadtseilbahn. Obwohl einige Städte wie z.B. Brest (Frankreich) oder Bozen (Schweiz) bereits planen eine Seilbahn in ihre Stadt zu integrieren, bleibt dieser Begriff in Europa vorerst relativ unbekannt. Es fällt schwer das Bild einer Seilbahn von dem einer schwerfälligen Infrastruktur zu trennen, die ein Landschaftsbild maßgeblich prägen. Obwohl sie in unseren Bergen ¿ mitten in einer fragilen und bedrohten Natur ¿ seit langem akzeptiert und hochentwickelt ist, ist die Seilbahn in der Stadt quasi nicht vorhanden. Und das, obwohl sie eine der poetischsten Arten ist sich fortzubewegen. Innerstädtische Fortbewegung wird heute auf auf Bodenhöhe konzeptualisiert - ein menschlicher Massstab. Städte werden mit Bus, zu Fuß, mit dem Zug oder der U-Bahn durchquert. Wenn wir aber an Höhe gewinnen können und uns durch die Luft bewegen, verändert sich nicht nur unsere Wahrnehmung der Stadt gegenüber sondern auch ihr innere Ordnung an sich. Der Boden ist befreit und kann für andere Zwecke benützt werden. Im Gegensatz zur Straßenbahn, die Brüche innerhalb der Stadt verursacht und so Begrenzungen schafft, wirkt die Seilbahn wie eine Nähnadel, die Stadtgewebe mit minimalem Einfluss verknüpfen kann.

The city of Toulon, located in the South of France, is not only the third biggest conurbation of the Provence, it is also well known for its military and industrial harbour. However, the qualities of its landscape and architectural inheritage have not been greatly enlighted in the past few years. Decades of miscontrolled urban settlements and leading decisions affected by the idea of permanent use and need of a car, gave the city a soon-to-be dramatic situation of noisy, polluted and somehow chaotic image. The construction of a cable car that connects the most densified neighborhoods would reach different goals, as an improvement of the public transport network (through better interactions between the modes : trains, buses, bus-boats...) and an emphasis of the most remarkable places of the town. The new line consists of seven stations along the North-South axis which are shaping a link between the hill, the city center and the beach, and each of those nodes would integrate itself in the associated context. Therefore, the design of each unit allows a freedom of local use and a settlement in short or longer time, with a result of an improved cost management. Depending on the needs of the population living and going through the perimeter of the station, the project will provide urban needs such as playgrounds, public spaces, offices, community markets, associations.
Keywords: Seilbahn; Toulon; Seilbahnstation; Intermodalität
Cable car; Toulon; Cable Car Station; Intermodality
URI: https://resolver.obvsg.at/urn:nbn:at:at-ubtuw:1-2552
http://hdl.handle.net/20.500.12708/2293
Library ID: AC13111616
Organisation: E251 - Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege 
Publication Type: Thesis
Hochschulschrift
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