Stefan, F. (2026). Kreislauffit in die Zukunft Senior:innen-Wohnungsgemeinschaft kreislaufwirtschafts- und menschengerecht geplant [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.132543
Circular economy; Sustainability; Timber construction; Residential community
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Abstract:
Globale Wirtschaftsprozesse und Konsumverhalten führen ohne gezielte Interventionen zu einer kontinuierlichen Ressourcenverknappung, im Speziellen in der Baubranche. Gleichzeitig wirft der demographische Wandel neue Herausforderungen auf. Auf europäischer Ebene wurden klimapolitische Ziele zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs definiert. Sie erfordern ein Umdenken und Hinwenden zur Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft. Zur Bedürfnisabdeckung der alternden Bevölkerung sollen Alternativen zu tradierten Wohnkonzepte gedacht werden. Die Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Der Rechercheteil beinhaltet Themen der kreislaufgerechten Planung und des gemeinschaftlichen Wohnens im Alter. Zur Informationssammlung wurden eine Literaturrecherche sowie Interviews und Referenzanalysen durchgeführt. Zur Erarbeitung eines Gebäudeentwurfes wurden im Entwurfsteil die gewonnen Erkenntnisse aus der Recherche implementiert. Der Entwurf gliedert sich in die ineinander verschränkten Teilbereiche menschengerechte Planung und kreislaufgerechte Planung. Im Rahmen der kreislaufgerechten Planung wurde ein Auf- und Rückbaukonzept erstellt, um das Kreislaufpotenzial des Gebäudes zu veranschaulichen.In diese Diplomarbeit wird der Entwurf eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts für Senior:innen nach den Prinzipien des kreislauffähigen Bauens, behandelt. Hierfür wurden Möglichkeiten zur ressourcenschonenden Planung von Gebäuden unter Berücksichtigung von kreislauffähigen Materialien und Bauteilverbindungen erarbeitet. Dabei wurde der Fokus auf einen menschengerechten Gebäudeentwurf gelegt, durch den auch die Gemeinschaft zwischen den Bewohner:innen gestärkt werden soll. Hierfür wurden im Gebäude unter anderem gemeinschaftlich genutzte Räume geschaffen und Themen der Barrierefreiheit und Behaglichkeit behandelt. Die erarbeiteten Inhalte leisten einen Beitrag zum Diskurs über kreislauffähiges Bauen und gemeinschaftliches Wohnen im Alter. Es bedarf einer Sensibilisierung innerhalb der Baubranche, um eine bereitere Anwendung zu erzielen.
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Without targeted interventions, global economic processes and consumer behaviour lead to a continuous shortening of resources, especially in the building industry. At the same time, demographic change presents new challenges. At the European level, climate policy goals have been defined to reduce resource consumption. These goals require rethinking and a shift towards the implementation of a circular economy. To fulfil the needs of an increasingly ageing population, alternatives to traditional housing concepts must be explored. This thesis is structured into two parts. The research section covers aspects of circular economy planning and communal living for elderly people. To collect information on these issues, a literature research, interviews and reference analyses were conducted. In the design section, the collected information was implemented into a building proposal. This part is subdivided into the interrelated areas of human-centred design and circular economy centred design. As part of the latter, a construction and deconstruction concept was created to visualize the building’s potential of circularity.This thesis presents the design of a communal housing project for elderly people based on the principles of circular economy construction. To this end, strategies for resource- saving building planning, considering circular materials and reversible connections, were developed. The focus was placed on a human-centred building design, aimed at strengthening the community of residents. Consequently, shared spaces for the community were created and issues concerning accessibility and comfort were covered. The findings contribute to the discussion about circular economy construction and communal living for elderly people. There is a need for increased awareness within the building industry to achieve a broader application of these principles.
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