Raidl, K. (2026). derIdie tabor:in_Die Straßenkunst als Verbindungsglied zwischen Mensch und Stadt [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.123710
Urban Art; Art Education; Community Promotion; Light-filled Spaces
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Abstract:
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Straßenkunst als verbindendes Element zwischen Mensch und Stadt. Im Zentrum steht die Frage, wie Straßenkunst als selbstverständlicher Bestandteil des urbanen Raums wahrgenommen und aktiv in dessen Gestaltung integriert werden kann. Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Räume entstehen können, in denen Straßenkunst nicht nur toleriert, sondern bewusst zugelassen, geschätzt und vermittelt wird.Die Untersuchung basiert auf einer Kombination aus Literaturrecherche, analytischer Auseinandersetzung mit dem urbanen Raum sowie Interviews mit Expertinnen und Experten, darunter Graffitikünstler und Kurator:innen. Die Interviews mit den Graffitikünstlern geben Einblick in ihre Herangehensweise an neue Projekte sowie in ihre Anforderungen an Räume, die es ihnen ermöglichen, ihre Kunst zu verwirklichen. Die Gespräche mit den Kurator:innen zeigen, wie sie mit den Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit Graffitikünstlern umgehen und welche Perspektiven sie auf die Rolle von Straßenkunst in der heutigen Gesellschaft einnehmen.Die Ergebnisse zeigen, dass Straßenkunst allgegenwärtig ist und einen prägenden Einfluss auf die Wahrnehmung und Identität der Stadt hat. Gleichzeitig wird deutlich, dass sie häufig pauschal bewertet und in ihrer Vielfalt nicht ausreichend differenziert wahrgenommen wird.Die Arbeit verdeutlicht, dass eine offenere und bewusstere Auseinandersetzung mit Straßenkunst notwendig ist, um ihr Potenzial als Bindeglied zwischen Mensch und Stadt zu erkennen und weiterzuentwickeln.
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This thesis examines the role of street art as a link between people and the city. It focuses on how street art can be seen as a natural part of urban space and how it can be actively included in shaping it. The aim is to understand how spaces can be created where street art is not just tolerated, but valued.The study combines literature research, analysis of urban spaces, and interviews with experts, including graffiti artists and curators. The interviews with graffiti artists provide insights into how they approach new projects and what kind of spaces they need to realize their work. The conversations with curators highlight how they deal with the challenges of working with graffiti artists and how they view the role of street art in contemporary society.The results show that street art is present everywhere and plays an important role in shaping how people perceive and experience the city. At the same time, it is often judged in a general way, and its diversity is not fully recognized.The thesis shows that a more open and conscious approach to street art is needed in order to better understand and develop its potential as a dynamic connection between people and the city.
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