Auffarth, R. (2026). Wohnanlage Salzachkai : ein Platz für alle [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.139352
Bauen im Bestand; Multifunktionalität; Reduktion; Bestandsgebäude; Umnutzung
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Building in existing context; multifunctionality; reduction; existing buildings; conversion
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Abstract:
Im Salzburg der 1970er Jahre herrscht eine große Wohnungsnot, weshalb drei Salzburger Architekten gemeinsam mit zwei Linzer Architekten vom Bausparerheim beauftragt werden, eine Wohnanlage direkt am Salzachkai zu planen. Es entsteht ein Gebäudekomplex mit 250 Wohnungen, einem Schulungszentrum, drei Tiefgaragengeschossen sowie vielfältigen Gemeinschaftsflächen wie einem Turnsaal, einem Partyraum, einer Dachterrasse und einer Freizeitterrasse im 2. Obergeschoss, die für alle Bewohner zugänglich ist.Technisch weist das Gebäude für seine Entstehungszeit innovative Ansätze auf: Erstmals werden vorgefertigte Sanitärblöcke eingesetzt, die mithilfe von Kränen in die jeweiligen Stockwerke eingebracht werden und so eine effiziente Bauweise ermöglichen.50 Jahre nach der Fertigstellung zeigt sich jedoch ein deutlicher Funktions- und Qualitätsverlust. Das Freizeitgeschoss steht leer und dient lediglich als Abstellfläche. Die Freizeitterrasse wird kaum genutzt und nur unzureichend instandgehalten. Auch die Geschäfte in der Sockelzone sind von Leerstand geprägt oder werden aufgrund geringer Nutzung als leer wahrgenommen.Diese Diplomarbeit beschreibt einen Ansatz, um dieses in die Jahre gekommene Gebäude vor dem Abriss zu bewahren und den Bewohnern jene Qualitäten zurückzugeben, die von den Architekten ursprünglich konzipiert wurden.Die Arbeit gliedert sich in drei Teilbereiche: Im Wohntrakt werden kleine Änderungen vorgenommen, die Belichtung, Belüftung und die Gangflächen betreffen sowie Variationen der Wohnungsgrundrisse ermöglichen, ohne das Fassadenensemble wesentlich zu verändern. Im Zwischengeschoss entstehen Co-Working-Spaces zur Förderung der Durchmischung. Im Sockelbereich wird der alte zweigeschossige Sockel abgerissen, um die Barriere zum Straßenraum zu entfernen und einen sozialen, parkähnlichen Raum für Bewohner und Passanten zu schaffen.So entsteht ein durchlässiger, aktivierter Gebäudekomplex mit neuen Aufenthalts- und Nutzungsmöglichkeiten.
de
In Salzburg in the 1970s, a severe housing shortage led three Salzburg architects, together with two architects from Linz, to be commissioned by Bausparerheim to design a residential complex on the Salzachkai. The result is a building complex with 250 apartments, a training center, three underground parking levels, and communal spaces such as a gym, party room, rooftop terrace, and a leisure terrace on the second floor accessible to all residents.Technically, the building featured innovative approaches for its time: prefabricated sanitary units were used for the first time, lifted into place by cranes, enabling efficient construction.Fifty years later, there is a clear decline in functionality and quality. The leisure floor stands empty and is mainly used as storage space. The terrace is scarcely used and poorly maintained. The shops in the base zone are also characterized by vacancies and low activity.This thesis proposes an approach to save the building from demolition and restore the qualities originally intended by the architects.The project is divided into three sections: In the residential wing, minor interventions improve lighting, ventilation, and circulation while allowing variations in apartment layouts without significantly altering the façade. Co-working spaces are created on the first floor to promote social interaction. In the base area, the two-story plinth is demolished to remove the barrier to the street and create a park-like space for residents and passersby.The result is a permeable, revitalized building complex with new opportunities for use and gathering.
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Additional information:
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers