Espinoza Velez, L. (2026). Bauen mit Weitblick. Klimaangepasster Energie- und Ressourceneinsatz in tropischen Klimazonen [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.119241
Partizipation; Klimaangepasster Energie- und Ressourceneinsatz; tropische Klimazonen
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Participation; Climate-adapted use of energy and resources; tropical climates
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Abstract:
Die zunehmenden Durchschnittstemperaturen verdeutlichen den fortschreitenden Klimawandel, der durch die erhöhten Konzentrationen an anthropogenen Treibhausgasen maßgeblich beschleunigt wird. In tropischen Regionen wird eine besonders kritische Auswirkung des Klimawandels beobachtet, die sich in Form von extremen Hitzebelastungen äußert. Eine Analyse der Ursachen offenbart, dass der Bau- und Gebäudesektor eine der Hauptverursacher der globalen CO2-Emissionen darstellt und somit ein zentraler Akteur in klimarelevanten Entwicklungen ist. In Anbetracht der hohen Verantwortung, die ihm in Bezug auf die Emissionsreduktion obliegt, ist ein Wandel zu nachhaltigen, klimafreundlichen Bauweisen dringend erforderlich.Um architektonische Lösungen an die spezifischen Bedingungen tropischer Klimazonen anzupassen, werden die Charakteristika dieser Regionen, die Bedeutung der Nachhaltigkeit und verschiedene Baukonzepte untersucht. Der Fokus liegt auf Bauweisen und passiven Kühlstrategien, die auf die natürlichen Ressourcen der Natur setzen. Anhand von Planungsprinzipien und Fallbeispielen wird veranschaulicht, wie Strategien zur Kühlung erfolgreich implementiert werden können.Der Entwurf eines Frauenhauses in Ecuador vereint die theoretischen Analysen nachhaltiger Bauweisen in den Tropen mit einer praxisorientierten Entwurfsentwicklung. Zudem erfolgt eine Validierung der Auswahl passiver Kühlkonzepte durch Simulationen und Standortstudien. Im Rahmen des Projektes werden klimaintelligente Baumethoden vermittelt, die aus lokaler und erneuerbarer Materialien resultieren können. Weiters wird demonstriert, wie die Integration traditioneller Bauprinzipien, lokaler Identität und innovativer Planungskriterien eine klimaresiliente, sozial nachhaltige Architektur für vulnerable Regionen und Menschen schaffen kann.
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Rising average temperatures highlight the ongoing climate change, which is being significantly accelerated by increased concentrations of anthropogenic greenhouse gases. In tropical regions, a major impact of climate change is being observed in the form of extreme heat stress. An analysis of the causes reveals that the construction and building sector is one of the main contributors to global CO2 emissions and thus a key player in climate-related developments. Given the significant responsibility it bears with regard to emissions reduction, a shift towards sustainable, climate-friendly construction methods is urgently needed.In order to adapt architectural solutions to the specific conditions of tropical climate zones, the characteristics of these regions, the importance of sustainability and various construction concepts are being investigated. The focus is on building methods and passive cooling strategies that rely on natural resources. Planning principles and case studies are used to illustrate how cooling strategies can be successfully implemented.The design of a women’s shelter in Ecuador combines theoretical analyses of sustainable construction methods in the tropics with practical design development. In addition, passive cooling concepts are validated through simulations and site studies. The project aims to promote climate-smart construction methods that can be implemented using local and renewable materials. It also demonstrates how the integration of traditional building principles, local identity and innovative planning criteria can create climate-resilient, socially sustainable architecture for vulnerable regions and people.
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