Topcu, Z. C. (2026). Transformation and Revitalization of the Winterthur-Haus in Vienna [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.129411
Diese Diplomarbeit schlägt die Transformation des Winterthur-Hauses am Karlsplatz in Wien, errichtet 1971 nach Plänen des Architekten Georg Lippert, von einem introvertierten Bürogebäude zu einem multifunktionalen Campusgebäude mit starkem öffentlichem Charakter vor. Zwischen Karlskirche, Wien Museum und der Technischen Universität Wien gelegen, nimmt das Gebäude eine städtebaulich hochsensible Position ein, weist jedoch derzeit keine klare räumliche und programmatische Beziehung zum umgebenden öffentlichen Raum auf. Das Projekt reagiert auf die vielfältigen Aktivitäten und räumlichen Anforderungen am Karlsplatz, indem das Gebäude als ein Ort neu definiert wird, der sowohl Studierenden als auch der Öffentlichkeit dient. Die Transformation versteht sich als respektvoller Eingriff, der auf der bestehenden Struktur aufbaut und zugleich einen klaren architektonischen Ansatz verfolgt, basierend auf räumlicher Zonierung und dem gezielten Einsatz von natürlichem Licht. Das Gebäude wird als urbaner Vermittler interpretiert, der akademisches Leben mit den alltäglichen Dynamiken des Platzes verknüpft. Anstelle eines Ersatzneubaus entwickelt der Entwurf die räumliche Logik des Bestands weiter, um Offenheit, Durchlässigkeit und neue Formen kollektiver Nutzung zu ermöglichen. Ziel ist es, Räume für Begegnung, Austausch und Bewegung zu schaffen, die sowohl informelle als auch institutionelle Nutzungen zulassen.
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This diploma thesis proposes the transformation of the Winterthur-Haus at Karlsplatz in Vienna, built in 1971 according to plans by architect Georg Lippert, from an inward-oriented office building into a multifunctional campus building with a strong public character. Located between Karlskirche, the Wien Museum, and the Technical University of Vienna, the building occupies a highly sensitive urban position, yet currently lacks a clear spatial and programmatic relationship to the surrounding public space. The project responds to the diverse activities and spatial demands present at Karlsplatz by redefining the building as a place that serves both students and the public. The transformation is conceived as a respectful intervention that builds upon the existing structure while pursuing a clear architectural approach based on spatial zoning and the deliberate use of light. The building is interpreted as an urban mediator that connects academic life with the everyday dynamics of the square. Rather than replacing the existing structure, the design develops its spatial logic further in order to enable openness, permeability, and new forms of collective use. The aim is to create spaces for gathering, exchange, and movement that support both informal and institutional activities.
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