Kircher, K. (2026). Sonic spaces and a strategy to support mental health in Ikebukuro [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.124142
E260 - Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen
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Date (published):
2026
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Number of Pages:
197
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Keywords:
sound scapes; mental health
en
Abstract:
Soundscapes sind wesentlicher Bestandteil des städtischen Lebens und unserer Wahrnehmung von Umgebung. In dieser Masterarbeit wird der Begriff „Sonic Space“ vorgestellt, um Soundscapes mit räumlichen Typologien zu verknüpfen und zu untersuchen, wie diese psychische Gesundheit beeinflussen.Durch die Verbindung von Architektur, Stadtplanung und Umweltpsychologie wird der Umgang mit Klang neu definiert: weg von der „Lärmkontrolle“ hin zu einer Gestaltung, die den Menschen und sein Wohlbefinden in den Vordergrund stellt. Die Arbeit verfolgt wie Industrialisierung, Urbanisierung und Technisierung die städtische Akustik historisch und sozial geprägt haben; Wie Soundscapes Macht, Ungleichheit und Identität kodieren; Und wie Geräusche für politische und wirtschaftliche Zwecke instrumentalisiert werden.Anschließend werden fünf Cluster mit städtischen Typologien durch ihre wesentlichen klanglichen Merkmale unterschieden und die Auswirkungen auf psychische Gesundheit untersucht: Akustik in Grünräumen, in blauer Infrastruktur, in Nachbarschaften, in Transiträumen und in produktiven Räumen. Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche, um Erkenntnisse aus der Psychologie zu gewinnen, und überträgt diese dann auf einen strategischen, städtebaulichen Entwurf für Ikebukuro in Tokio. Ikebukuro ist durch die hohe Bevölkerungsdichte überfüllt mit Geräuschen und Eindrücken, die um Aufmerksamkeit buhlen und die einzigartige Atmosphäre schaffen. Die Strategie umfasst Profile von Räumen in Ikebukuro und Kartierungen wie mit Soundscapes psychologische Effekte erzielt werdenkönnen. Die Arbeit skizziert somit akustischen Stadtplanung für psychische Gesundheit mit Strategien zur Reduzierung, Vermeidung und der positiven Gestaltung von Geräuschen.
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Soundscapes are a crucial part of urban life and our perception within. For urban planning purposes in this master thesis the term “sonic space” is introduced to link the soundscapes to a spatial embodiment and how they influence well-being.Bridging architecture, urban planning and environmental psychology, it reframes sound from “noise control” towards restorative, people centred design. Historically and socially, this thesis traces how industrialisation, urbanisation and technicisation reshaped urban acoustic fields; How sonic environments encode power, inequality and identity; And how sound is instrumentalised as a political and economic tool.Five clusters of urban typologies and their substantial sonic characteristics - green sonic spaces, blue sonic spaces, neighbourhood sonic spaces, transit sonic spaces and production/commercial sonic spaces - are then identified to examine mental health responses. The thesis combines a mini literature review to gain information from psychology and then translates it to a strategic urban design draft in Ikebukuro in Tokyo. High density areas like Ikebukuro are jam-packed with sounds and impressions that vie for attention and identify the unique atmosphere. The strategy is based on profiles of spaces in Ikebukuro and connects planning analogies and psychological response patterns in this local context. Overall, the thesis outlines a restorative sonic urbanism with strategies to reduce, avoid and positively compose sound.
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