Grantner, M. K. (2026). Risikomanagement in der Projektentwicklung von Logistikimmobilien [Master Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.140148
Die gegenständliche Masterarbeit mit dem Titel „Risikomanagement in der Projektentwicklung von Logistikimmobilien” befasst sich mit dem Risikomanagement in der Projektentwicklung von Logistikimmobilien und widmet diesem Thema eine ausführliche Untersuchung. Im Rahmen der Analyse werden neben dem Risikomanagement auch die Unterschiede bei der Umsetzung verschiedener Projekttypen aus Risikosicht berücksichtigt. In der Immobilienwirtschaft wird die Projektentwicklung als Produktionsfaktor betrachtet, der interdisziplinäres Wissen erfordert. Ein Teilbereich, der in der Immobilienwirtschaft an Relevanz gewonnen hat, sind Industrie- und Logistikimmobilien. Diese haben sich durch die Wandlung eines stark von Eigennutzern geprägten Marktes hin zu einem von Entwicklern dominierten Umfeld rapide professionalisiert. Vor dem Hintergrund dieser Professionalisierung befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Thematik des Risikomanagements im Kontext der Entwicklung von Logistikimmobilien. Zur umfassenden Ausarbeitung dieses Themas wurde eine Kombination aus zwei verschiedenen wissenschaftlichen Forschungsmethoden gewählt. Die theoretischen Grundlagen werden durch eine Literaturarbeit gebildet, der empirische Teil durch Experteninterviews, die anschließend gegenübergestellt werden. Die Arbeit versucht, die beiden zentralen Fragen „Welche Risiken und Unsicherheiten treten in der Projektentwicklung von Logistikimmobilien auf, und mit welchen Strategien und Maßnahmen können diese wirksam gesteuert oder minimiert werden?” sowie „Wie unterscheiden sich Risikostrategienbeispekulativenvs.nutzerspezifischen Logistikimmobilienprojekten?” mittels einer Triangulation der beiden beschriebenen Methoden zu analysieren und zu beantworten. Aus den geführten Experteninterviews konnten wesentliche Erkenntnisse hinsichtlich der praktisch verwendeten Instrumente des Risikomanagements, der relevantesten Risikokategorien sowie der wesentlichen Unterschiede bei der Umsetzung spekulativer und nutzerspezifischer Projektentwicklungen aus Risikosicht gewonnen und interpretiert werden. In diesem Kontext konnte ein wesentlicher Aspekt beobachtet werden, der darin besteht, dass Projektentwickler in der Praxis auf theoretische Instrumente des Risikomanagements zurückgreifen und diese intuitiv anwenden.