Pichler, P. (2026). Revitalisierung des Schüttkastens in Klein-Mariazell [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.120460
E251 - Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege
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Date (published):
2026
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Number of Pages:
265
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Keywords:
Denkmalpflege; Umnutzung; Klosteranlage
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heritage conservation; reuse
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Abstract:
Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der denkmalpflegerischen Untersuchung, Bewertung und Revitalisierung eines Wirtschaftsgebäudes des ehemaligen Klosters Klein-Mariazell im Wienerwald, etwa 50 km südwestlich von Wien. Im Zentrum der Arbeit steht das zweigeschoßige Gebäude des späten 19. Jahrhunderts, das ursprünglich als Werkstatt und Schüttkasten innerhalb des Wirtschaftshofes genutzt wurde und heute leer steht. Das Gebäude weist sowohl regionalgeschichtliche Bedeutung als auch eine eigene Stellung innerhalb der Typologie Schüttkasten in Niederösterreich auf. Substanzverluste durch langjährigen Leerstand und schädliche Umwelteinflüsse machen eine sorgfältig abgestimmte denkmalpflegerische Strategie erforderlich.Eine zentrale Frage der Arbeit ist, wie dieses besondere Gebäude in die Architekturlandschaft niederösterreichischer Schüttkästen einzuordnen ist und welche Nachnutzung entwickelt werden kann, die den Bestand revitalisiert und einer langfristigen Erhaltung zuführt. Ein wesentlicher Bestandteil ist die systematische Untersuchung des Bautypus Schüttkasten in Niederösterreich, ergänzt durch einen Katalog denkmalgeschützter Vergleichsbeispiele, der die typologischen Merkmale, regionale Verbreitung und bestehende Revitalisierungsstrategien dokumentiert.Mittels eines umfangreichen Raumbuches, einer Beschreibung und bauhistorischen Untersuchung werden Konstruktion, Materialität, Zustand und bauzeitliche Besonderheiten des Schüttkastens in Klein-Mariazell in einer detaillierten Bestandsanalyse erfasst. Der abschließende Entwurfsteil hinterfragt die in Niederösterreich heute für große Schüttkästen vielfach etablierte Nachnutzung mit öffentlicher Funktion (Archiv, Veranstaltungsort, etc.) und bietet einen auf die Ortsanalyse zugeschnittenen Vorschlag zur langfristigen Nachnutzung.
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This thesis deals with the conservation of a historic granary and workshop building in the former Klein-Mariazell monastery in the Wienerwald, approximately 50 km south-west of Vienna, including its study, valuation and revitalisation. The focus lies on the two-storey late 19th-century economic building, which was originally used as a workshop and granary within the Meierhof estate and now sits empty. The building is of regional historical significance and occupies a unique position within the typology of granaries in Lower Austria. Deterioration caused by long-term vacancy and harmful environmental influences make a carefully coordinated heritage conservation strategy essential.A central question of the project is how this particular building can be integrated into the architectural landscape of Lower Austrian granaries and what new use can be developed to revitalise the existing structure and ensure its long-term preservation. A key component is the systematic investigation of the granary building type in Lower Austria, supplemented by a catalogue of heritage-listed comparative examples documenting typological features, regional distribution and existing revitalisation strategies.Through a comprehensively detailed site documentation, a description and an architectural-historical analysis, the construction, materials, current condition and period-specific features of the granary in Klein-Mariazell are recorded in a detailed survey. The concluding design section questions the widespread reuse of large granaries in Lower Austria today for public functions (archives, event venues, etc.) and offers a proposal for long-term reuse tailored to the analysis of the local area.
en
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