Diese Diplomarbeit ist eine kontextuelle Ausarbeitung über die architektonischen Wertigkeiten des täglichen Lebens, die die städtischen Schauplätze für die augenfällig festgelegten Gegebenheiten erkundet und diese mit Mitteln der modernen Medien in anschaulicher erzählend Form in Beziehung setzt. Es wird nach der Basis gesucht, auf der die Entscheidungen über die Begrifflichkeit von Schuld bzw. Scham, im Heute und Jetzt konsequenterweise getroffen werden können. Diese werden im Abschreiten des Kunstprojektes ”Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt” untersucht, das sich mit dem Holocaust auseinandersetzt. Aus diesem Grund wird der Mensch als solcher in den Vordergrund geschoben und die daraus folgenden Erkenntnisse werden zu einer neuen, humanistisch geprägten Verhaltensweise zusammengefügt. Dadurch wird der Blick auf die Architektur in Richtung einer, den heutigen und zukünftigen Ansprüchen gerecht werdende, Ebene gelenkt.
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This is a contextual elaboration about the architectural values of the daily life, which examines urban venues for obvious set conditions and interrelate these with the use of modern media in a clear, narrative form. Furthermore, this thesis is trying to create an initial situation, on which decisions about the conception in context of guilt and shame can consequently be made for the present. This is examined by placing off the art project "The Street Of Memento", which approaches the holocaust. In honor of this special emphasis is placed on human beings and consequently, perceptions will be merged into a new human condition. Thereby the view on architecture is drawn to a level which meets todays and future requirements.
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