Schaner, P. (2014). Kartenbasierte e-Partizipationsplattformen in urbanen Planungsprozessen [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/79542
Um dem Problem der Orts- und Zeitgebundenheit sowie dem konfrontativen Aufbau von traditionellen Partizipationsverfahren, der wortgewandte Minderheiten begünstigt, entgegen zu wirken, kam es im Laufe der letzten zehn Jahre verstärkt zur Entwicklung alternativer, web-basierter Partizipationsmöglichkeiten, die auf modernen Web 2.0-Technologien aufbauen und somit eine Online-Teilnahme am Partizipationsprozess ermöglichen. Diese neuen Verfahren zielen vor allem auf die Verbesserung der bidirektionalen Kommunikation von Bürgern mit Behörden und Experten sowie auf eine verbesserte Kommunikation der Bürger untereinander ab. In Anlehnung an den vielfach in Wissenschaft, Planung und Politik geäußerten Wunsch nach einer stärkeren Einbindung von Bürgerwissen sowie einer Zunahme an Dialog-Optionen befasst sich diese Masterarbeit mit den Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsbereichen aktueller e-Partizipationsplattformen im Rahmen der Stadtplanung und geht dabei der Frage nach, auf welche Weise die teilnehmenden Bürger in den Planungsprozess eingebunden werden. Ziel der Arbeit ist das Aufzeigen von aktuellen Trends und Entwicklungstendenzen im Bereich der planungsbezogenen e-Partizipation, wobei eine Fokussierung auf den deutschsprachigen Raum stattfindet. Es gilt festzustellen, welche Arten von (interaktiven) Kommunikationsmöglichkeiten für Bürger zur Verfügung stehen und auf welchen Ebenen der Online-Partizipationsprozess dabei stattfindet. Ebenso soll erhoben werden, auf welche Weise versucht wird, Transparenz in Beteiligungsverfahren zu schaffen. Zur Erhebung dieser Faktoren wird eine komparative Fallbeispiel-Analyse angewandt, bei der zehn aktuelle e-Partizipationsverfahren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz untersucht und miteinander verglichen werden.
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In order to counteract the problem of place and time dependency and the confrontative setting of traditional participation processes - which foster the involvement of eloquent minorities - alternative web-based participation tools have been developed over the last ten years; they build on modern web 2.0 technologies and facilitate online participation. These new tools focus on improving bidirectional communication between citizens and government or experts. With regard to scientific and political demand for a stronger involvement of citizens as well as more options to establish a dialogue, this thesis focuses on the use of current e-participation platforms for city planning and the involvement of citizens in the planning process. Therefore, the aim of this master thesis is to show current trends and developments in the field of e-participation in planning while focussing on German-speaking countries. The options of (interactive) communication for citizens and the levels of online participation will be analysed; apart from that transparency in e-participation will be an important topic. In order to gather relevant information a comparative case study analysis will be conducted, which takes into account ten current e-participation processes from Austria, Germany and Switzerland.
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