Title: Sillpark Plus : Wohnen auf der Sillinsel
Other Titles: SILLPARK+ Living on the Sillinsel
Language: Deutsch
Authors: Gärtner, Anna 
Qualification level: Diploma
Advisor: Brullmann, Cuno
Issue Date: 2012
Number of Pages: 109
Qualification level: Diploma
Abstract: 
Wohnen und Einkaufen bilden in den Städten oft eine Symbiose.
Gerade in zentrumsnahen Gebieten werden die Erdgeschoßzonen häufig als Geschäftslokale genutzt. Darüber befinden sich meist Wohnungen oder auch Büros, Arztpraxen, etc. Heute werden traditionelle Ladenflächen allerdings oft von zentral gelegenen, leicht zu erreichenden, innerstädtischen Einkaufszentren abgelöst. Zum einen werden gut funktionierende Einkaufsstraßen um große und flexible Ladenflächen ergänzt, die vor allem für große Ketten (z.B. Elektrofachmärkte, Sportartikelgeschäfte, etc.), interessant sind, zum anderen verspricht man sich eine Belebung der Innenstädte, eine Umleitung der Konsumentenströme von den Einkaufszentren in der Peripherie. Es ist besonders wichtig, dass die neuen Typen behutsam in das Stadtgefüge integriert werden. Das Verflechten verschiedener Nutzungen ist dabei unausweichlich, um ein langfristiges Funktionieren der Strukturen zu erreichen.
Der Sillpark in Innsbruck lässt sich nicht eindeutig als typisches innerstädtisches Einkaufszentrum kategorisieren. Er befindet sich am Rand des Zentrums, unweit des Bahnhofes, also zentral gelegen.
Allerdings ist er ein freistehendes Einkaufszentrum, das auch mit dem Auto aus umliegenden Gebieten gut zu erreichen ist und über eine große Tiefgarage verfügt. Gleichzeitig grenzt er an einen der frequentiertesten Parks von Innsbruck, den Rapoldipark. Er bildet sozusagen eine Grenze zwischen Zentrum und Erholungsraum. Die Aufgabenstellung dieser Arbeit ist , am angrenzenden Grundstück direkt an der Sill, eine Wohnstruktur zu planen. Diese neue Bebauung soll die Grenzen zwischen dem Einkaufszentrum und dem Wohnquartier verschwimmen lassen und auf den alten Sillpark überschwappen, ihn mitreißen und aufwerten. Das Neue soll das Alte "befallen" und somit auch neue Funktionen hinzufügen. So kann ein neues Stadtquartier entstehen, das auch außerhalb der Geschäftszeiten des Einkaufszentrums gut funktioniert.
Keywords: Wohnen; Einkaufen; Nutzungsmischung; Innsbruck; Einkaufszentrum; Tirol
URI: https://resolver.obvsg.at/urn:nbn:at:at-ubtuw:1-57114
http://hdl.handle.net/20.500.12708/8743
Library ID: AC07813526
Organisation: E253 - Institut für Architektur u. Entwerfen 
Publication Type: Thesis
Hochschulschrift
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