Title: Break & Enter; Erneuerung eines Silos
Language: Deutsch
Authors: Tunega, Michal 
Qualification level: Diploma
Keywords: (Silo/ im Bestand/ temporäres Wohnen/ Stupava/ Hotel)
(silo/ renewal/ temporary accommodation/ Stupava/ hotel)
Advisor: Keck, Herbert
Issue Date: 2010
Number of Pages: 63
Qualification level: Diploma
Abstract: 
Ein nicht mehr gebrauchter Zementsilo in Stupava (Slowakei) wird in ein Hotel umgewandelt. Das Konzept der Silo-Umnutzung geht von dem Gedanken aus, dass das ursprüngliche Objekt mit neuen Formen befallen wird, die ihn sich als Basis ihrer Existenz aneignen. Dieser fiktive Parasit sind gerade die Hotelzimmer, das Grundelement des neuen Raumprogrammes. In einem bespielten Raster sind sie an der äußeren Schale angesaugt, durchdringen Sie um sich Zugriff zum inneren Klima zu verschaffen. Es erfolgt das Durchbrechen der Schale "Break" gefolgt von dem Eindringen "Enter". Die Konzeption des Hotels könnte man in diese grundsätzlichen Einheiten enteilen: * Die Basis * Die Türme mit den Hotelzimmern * Aussichtskubus auf dem Dach Die Basis versucht formal den anderen Teilen unterlegen zu sein, sie versucht mit den umliegenden Grünflächen zu verschmelzen. Es findet hier die erste Verbindung mit der Umwelt statt, deshalb soll mit ihr eine ausreichende visuelle wie auch formale Verknüpfung gewährleistet werden.
Die Basis bildet eine Art Hinterland des ganzen Projektes, von dem die Türme alles nötige in die parasitierenden Organismen also die Hotelzimmer übertragen. Das Innere des Silos bleibt als ungeteilter Freiraum erhalten, der nur von den nach Innen überragenden Kuben der Hotelzimmer, und den Überbrückungen der Erschließung gegliedert wird. So entsteht ein unerkannter Raumeindruck. Die Überbrückungen durchqueren in einer freien Anordnung den Raum wodurch eine fast abstrakte Komposition geschaffen wird. Der vertikale Eindruck des Raumes wird durch verglaste Oberseiten der Zylinder unterstützt, die den benötigten Anteil an Tageslicht in den Raum hineinlassen. Die Kuben der Hotelzimmer bilden eine Art Membrane zwischen der Panorama im Exterieur und dieser beeindruckenden Innenraumatmosphäre. Die Beendigung des ganzen Objektes ist der große Aussichtskubus, der über dem Silo "schwebt". Das Konzept geht im Allgemeinen davon aus, das der äußere Ausdruck des Silos nicht unbedingt erhalten bleiben muss. Es werden nur seine hauptsächlichen Qualitäten extrahiert und in einem neuen Gewand wieder zum Leben erweckt. Der "Befall" des Alten mit Neuem führt zur Entstehung einen neuen Organismus.
URI: https://resolver.obvsg.at/urn:nbn:at:at-ubtuw:1-38135
http://hdl.handle.net/20.500.12708/10607
Library ID: AC07807879
Organisation: E253 - Institut für Architektur u. Entwerfen 
Publication Type: Thesis
Hochschulschrift
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