Title: Anwendung des Laserhobelns zur Gesenkreparatur von Druckgussformen
Language: Deutsch
Authors: Humenberger, Gerald
Qualification level: Diploma
Keywords: Laser; Abtragen; Druckguss; Form; Gesenk
Laser; ablation; die casting; mold; casting
Advisor: Liedl, Gerhard
Issue Date: 2011
Number of Pages: 105
Qualification level: Diploma
Abstract: 
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit besteht in der Reparatur von Druckgussformen.
Durch diesen Vorgang kann die Standzeit der in der Herstellung sehr teuren Formen beträchtlich erhöht werden. Im Speziellen handelt es sich dabei um das Herausarbeiten von Rissen sowie Rissnetzwerken aus den Formen und einer gleichzeitigen Nahtvorbereitung für eine nachfolgende Reparaturschweißung.
Hierzu sollen mittels eines CO2 [CO tief 2]-Lasers die während des Produktionsprozesses entstandenen Risse entfernt werden. Stand der Technik ist das grobe Ausfräsen der vorhandenen Risse bzw.
großflächige Abfräsen von Rissnetzwerken, gefolgt von einer Auftragsschweißung und einem abschließenden Nachschleifen der Konturen um die geforderten Oberflächenqualitäten und -genauigkeiten wieder herstellen zu können.
Es hat sich nach eingehenden Untersuchungen gezeigt, dass sich das spezielle Verfahren des Laserhobelns für diese Aufgabe bestens bewährt.
Aufgrund einer unkonventionellen Düsenanordnung ergibt sich bei diesem Prozess eine erheblich höhere Abtragleistung als bei der konventionellen Methode des Laserabtragens. Dies bedeutet in weiterer Folge eine erhöhte Wirtschaftlichkeit des Reparaturprozesses und ist notwendig um mit den konventionellen Bearbeitungsverfahren, hier vor allem mit dem bereits erwähnten Fräsen, konkurrieren zu können. Die Vorteile einer Bearbeitung mit dem Laser zeigen sich besonders beim Herausarbeiten von einzelnen Rissen. Man bearbeitet das Material unmittelbar in der Umgebung des Risses nur so weit, wie es für die Ausformung einer - für einen nachfolgenden erfolgreichen Schweißvorgang - erforderlichen Nut unbedingt notwendig ist.
Es ist in dieser Arbeit erfolgreich gelungen, Risse mittels dem Verfahren des Laserhobelns in der jeweils gewünschten Geometrie aus den Proben herauszuarbeiten. Derartig behandelte Druckgussformen wurden nach erfolgreichem Auftragsschweißen und einer geringfügigen Nachbearbeitung wieder problemlos in den Herstellungsprozess eingegliedert.
URI: https://resolver.obvsg.at/urn:nbn:at:at-ubtuw:1-40961
http://hdl.handle.net/20.500.12708/12266
Library ID: AC07809557
Organisation: E311 - Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik 
Publication Type: Thesis
Hochschulschrift
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