Nuri, N. (2021). Benachteiligung am Wohnungsmarkt : Daten, Fakten und persönliche Wahrnehmungen zum Thema Wohnen und Integration von Asylberechtigten in Wien. [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2021.84605
In schweren Zeiten, wenn du vor der Entscheidung zwischen Leben und Tod stehst, denkst du nicht viel nach und verlässt deine Heimat mit der Hoffnung,irgendwo anders ein neues Zuhause zu finden. Auf der Suche nach einem neuen Zuhause begibst du dich auf einer Reise. Eine Reise, die kein Ende nimmt, selbst, wenn du lebend in einem sicheren Land angekommen bist. Denn schon bald merkst du, wie unerwünscht du doch bist. Deine einfachen Gedanken ‘‘ich habe das Recht zu leben‘‘ lassen dich plötzlich in einem fremden Land fremd erscheinen. Ein Grundrecht, das jeder kennt und doch kennen es ganz wenige. Diese Arbeit handelt von „Diskriminierung am Wohnungsmarkt“. Viele dieser Menschen, die den positiven Bescheid kriegen, dürfen sich nicht mehr in der Grundversorgung aufhalten, müssen daher eine andere Wohnung suchen. Eine passende Wohnung zu finden, scheint im ersten Blick einfach zu sein, doch fällt es einem schwer sie zu bekommen. Zunächst beschäftige ich mich mit der Frage, wo die Problematik liegt, liegtes daran, dass es zu wenige Wohnungen gibt, oder eher daran, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder gar Religion diskriminiert werden und deshalb die Suche schwerfällt? Woran liegt das nun wirklich? Es wird hier auch darauf eingegangen, worin die Aufgabe der Architektur besteht, um mit dieser Problematik besser umgehen und/oder gar siebeseitigen zu können. Müsste die Architektur etwa für geflüchtete Menschen neu bedacht werden? Oder welche Räumlichkeiten sollten bei der Planung vorgesehen werden, um die Akzeptanz zu steigern und das Zusammenleben zu erleichtern?
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In difficult times, when you are faced with the decision between life and death, you don’t think much and leave your home hoping to find a new home somewhere else. You are going on a journey. A journey that never ends,even if you have arrived alive in a safe country. Because soon you realize how undesirable you are. Your simple thoughts ''I have the right to live''suddenly make you feel strange in a foreign country. A fundamental rightthat everyone knows and yet very few know it. This work is about “discrimination in the housing market”. Many of thesepeople who get asylum are no longer allowed to stay in primary careservices and therefore they must look for another apartment. Looking for asuitable flat may seem easy at first sight, but why is it hard to get it once youhave found it? First I will deal with the question where the problem lies, is it because there are few apartments, or is it because people are discriminated because of their origin or even religion and therefore it is difficult to find a new home? What is the real reason? It will also be discussed here about the task of architecture in order to beable to deal with this problem or how it can contribute for better solutions. Should architecture have to be reconsidered for refugees? Or which facilities should be provided during the planning phase to increase acceptance and facilitate living together?
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers