Polczak, N. I. (2025). Wirkungsanalyse der Widmungskategorie “Wohngebiet - gefördeter Wohnbau” in Wien [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.130892
Planung; Widmungskategorie geförderter Wohnbau; Wien
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zoning; affordable housing; Vienna
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Abstract:
Mit der Einführung der Widmungskategorie „Wohngebiet – geförderter Wohnbau“ im Jahr 2018 verfolgte die Stadt Wien das Ziel, spekulativen Preissteigerungen bei Grundstücken entgegenzuwirken und den sozialen Wohnbau langfristig abzusichern. Jedoch bewegt sich die praktische Umsetzung dieses Instruments in einem Spannungsfeld zwischen stadtplanerischen Vorgaben, den Interessen und Zielsetzungen unterschiedlicher Akteur:innen sowie der wirtschaftlichen Darstellbarkeit solcher Projekte. Die vorliegende Arbeit untersucht die praktische Umsetzung der Widmungskategorie indem sie die Planungslandschaft in Wien analysiert. Bislang fehlte eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dieser Thematik, wobei an dieser Stelle hervorgehoben werden muss, dass es sich hier nicht um eine Evaluierung der Widmungskategorie „Wohngebiet – geförderter Wohnbau“ handelt. Das Recht auf Wohnen ist die theoretische Grundlage sowie der Ausgangspunkt der Argumentation in dieser Forschungsarbeit und wird als grundlegendes menschenrechtliches Prinzip verstanden. Das Instrument wird an der Schnittstelle zwischen instrumenteller und kritischer Planungstheorie verortet und in den Wiener Kontext eingebettet. Methodisch stützt sich die Arbeit auf qualitative Expert:inneninterviews, die Einblick in die Planungspraxis geben. Auf Basis des Erfahrungswissens der Akteur:innen konnten diverse Erkenntnisse und charakteristische Fallkonstellationen erfasst und konkrete Empfehlungen für die Praxis formuliert werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchung schärfen das Verständnis für die Wirksamkeit planerischer Instrumente und erweitern die aktuelle Debatte in der Wiener Wohnpolitik.
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The City of Vienna introduced the zoning category “Residential Area – Subsidized Housing” in 2018 with the aim of counteracting speculative price increases for properties and securing social housing in the long term. However, the practical implementation of this instrument is situated between urban planning requirements, the interests and objectives of various stakeholders, and the economic viability of such projects. This paper examines the practical implementation of the zoning category by analyzing the planning landscape in Vienna. Until now, there has been a lack of scientific discussion on this topic, although it should be emphasized that this is not an evaluation of the zoning category “residential area – subsidized housing.” The right to housing is the theoretical basis and starting point for the argumentation in this research paper and is understood as a fundamental human rights principle. The instrument is embedded in the Vienna context and positioned at the crossroads between instrumental and critical planning theory. Methodologically, the work is based on qualitative expert interviews that provide insight into the planning practices. Based on the knowledge and experience of the participants, characteristic case constellations were identified and concrete recommendations for practical application were formulated. The results of this study sharpen the understanding of the impact of planning tools and enhance the current debate on housing policy in Vienna.
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