Dangschat, J. (2025). Verkehrs- und Mobilitätswende: ja bitte – aber gerecht! In H. Dumke, M. Getzner, P. Hahnenkamp, T. Neuhuber, & G. Witthöft (Eds.), Klima- und Umweltgerechtigkeit (Vol. 11, pp. 155–183). TU Wien Academic Press. https://doi.org/10.34727/2025/isbn.978-3-85448-086-0_8
Dumke, Hartmut Getzner, Michael Hahnenkamp, Paul Neuhuber, Tatjana Witthöft, Gesa
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Organisational Unit:
E280 - Institut für Raumplanung
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Series:
Jahrbücher des Instituts für Raumplanung der TU Wien
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Published in:
Klima- und Umweltgerechtigkeit
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ISBN:
978-3-85448-086-0
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Date (published):
Dec-2025
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Number of Pages:
29
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Publisher:
TU Wien Academic Press, Wien
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Peer reviewed:
Yes
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Keywords:
Gerechtigkeit; Erreichbarkeit; Mobilitätsarmut; Verkehrs- und Mobilitätswende
de
Abstract:
Austria; Spatial planning; Climate-friendly planning; Mobility transition; Energy transition; Social-ecological transformation; Urban renewal; Sustainable spatial development; Am Beispiel der Verkehrs- und Mobilitätswende lassen sich gesellschaftliche Interessensgegensätze und unterschiedliche Grundhaltungen zur Gerechtigkeitsfrage aufzeigen, welche aktuell die Transformationsherausforderungen bestimmen. Diese spiegeln sich innerhalb der Bevölkerung und – quasi als sichtbares Schaufenster – auch in der parteipolitischen und Medienlandschaft wider. In diesem Beitrag wird gezeigt, dass ein wesentlicher Grund für die zunehmenden Konflikte um die Verkehrs- und Mobilitätswende die Parallelität unterschiedlicher Gerechtigkeitsvorstellungen moderner Gesellschaften ist, welche in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation besonders sichtbar werden. Die Verkehrs- und Mobilitätswende sollen zu einer nachhaltigeren Mobilität führen, d. h. dem Prinzip der Verteilungsgerechtigkeit folgen. Sie sollen aber von Parteien umgesetzt werden, die traditionell und von ihrem Markenkern her entweder die Besitzstands-, Leistungs- oder Chancengerechtigkeit in den Mittelpunkt stellen. Dieser grundlegende Konflikt wird in der kommunalen/regionalen Politik sowie der Raumordnung und -planung dahingehend „aufgelöst“, indem man sich auf die Verfahrensgerechtigkeit beruft und den dahinterstehenden normativen Konflikt ausblendet.
Urban and Regional Transformation: 40% Energy Active Buildings, Settlements and Spatial Infrastructures: 30% Environmental Monitoring and Climate Adaptation: 30%