Title: Verkehrswertermittlung der Sonderimmobilien Burg, Schloss und Palais
Language: Deutsch
Authors: Moussa, Andreas Nikolas Christoph 
Qualification level: Diploma
Keywords: Eigenjagt; Liebhaberei; Denkmalschutz; Marktgängigkeit; Quervernetzung; Stille Reserve
Advisor: Rant, Matthias 
Assisting Advisor: Seiser, Franz-Josef 
Issue Date: 2014
Number of Pages: 99
Qualification level: Diploma
Abstract: 
Der Verkehrswert im Sinne des LBG leitet sich vom Sachwert, Ertragswert, Vergleichswert oder anderen Wertermittlungsverfahren, die dem Stand der Wissenschaft entsprechen, ab. Daher ist es erforderlich, sich durch profunde Objektanalyse eine Mischung der richtigen Bewertungsverfahren und ihr Verhältnis zueinander zu erarbeiten. Diese zahlreichen Aspekte machen das Bewertungsverfahren sehr aufwändig und die Vorabrecherche zum entscheidenden Punkt. Es bewahrheitet sich immer wieder, dass jede Immobilie ein Unikat und mit anderen Immobilien kaum vergleichbar ist - erst recht im Fall historischer Bauwerke wie Burgen, Schlössern und Palais. Nur die Bodenwerte können wie bereits beschrieben einigermaßen miteinander verglichen werden. Es wäre heutzutage auch gar nicht mehr möglich, eine Burg so wie sie im Mittelalter errichtet wurde zu erbauen - und ebenso wenig einen aktuellen Neubauherstellungswert zu benennen. Dieser ist allerdings für ein Sachwertverfahren notwendig. Keine Statistik, keine Fachliteratur und kein Baumeister sind in der Lage, einen geeigneten Baupreis zur Herstellung eines solchen Neubaus zu nennen. Dies ist vor allem für jene Sonderimmobilien wichtig, die, wie z.B. Burgen, eine eingeschränkte Marktgängigkeit besitzen. Auf Grund der Tatsache, dass Sonderimmobilien dieser Art eine teilweise äußerst eingeschränkte Marktgängigkeit haben, sind Marktanpassungen hier häufiger und mit einer großzügigeren Bandbreite als bei weniger ausgefallenen Immobilien durchzuführen. Zu diesen vielfältigen Schwierigkeiten kommt noch hinzu, dass einschlägige Literatur kaum vorhanden ist. Aus diesem Grund haben wir einen sehr praxisorientierten Zugang gewählt, bei dem mangelnde Literatur und sonstige Behelfe durch langjährige Sachverständigenerfahrung wettgemacht werden. Die Fragestellungen, die in mehreren Interviews erörtert wurden, sind die Grundlage um den Markt wirklich kennen zu lernen und zu verstehen. Der oben entwickelte Leitfaden mit den Grundfragestellungen dient dafür als Basis. Es ist jedoch anzumerken, dass die Ermittlung der Verkehrswerte nicht nach einem starren -Kochrezept- erfolgen kann: Der Leitfaden bietet zwar eine erste Orientierung, anschließend müssen die Einzelfragen aber jeweils gewichtet und miteinander vernetzt werden.

Der Verkehrswert im Sinne des LBG leitet sich vom Sachwert, Ertragswert, Vergleichswert oder anderen Wertermittlungsverfahren, die dem Stand der Wissenschaft entsprechen, ab. Daher ist es erforderlich, sich durch profunde Objektanalyse eine Mischung der richtigen Bewertungsverfahren und ihr Verhältnis zueinander zu erarbeiten. Diese zahlreichen Aspekte machen das Bewertungsverfahren sehr aufwändig und die Vorabrecherche zum entscheidenden Punkt. Es bewahrheitet sich immer wieder, dass jede Immobilie ein Unikat und mit anderen Immobilien kaum vergleichbar ist - erst recht im Fall historischer Bauwerke wie Burgen, Schlössern und Palais. Nur die Bodenwerte können wie bereits beschrieben einigermaßen miteinander verglichen werden. Es wäre heutzutage auch gar nicht mehr möglich, eine Burg so wie sie im Mittelalter errichtet wurde zu erbauen - und ebenso wenig einen aktuellen Neubauherstellungswert zu benennen. Dieser ist allerdings für ein Sachwertverfahren notwendig. Keine Statistik, keine Fachliteratur und kein Baumeister sind in der Lage, einen geeigneten Baupreis zur Herstellung eines solchen Neubaus zu nennen. Dies ist vor allem für jene Sonderimmobilien wichtig, die, wie z.B. Burgen, eine eingeschränkte Marktgängigkeit besitzen. Auf Grund der Tatsache, dass Sonderimmobilien dieser Art eine teilweise äußerst eingeschränkte Marktgängigkeit haben, sind Marktanpassungen hier häufiger und mit einer großzügigeren Bandbreite als bei weniger ausgefallenen Immobilien durchzuführen. Zu diesen vielfältigen Schwierigkeiten kommt noch hinzu, dass einschlägige Literatur kaum vorhanden ist. Aus diesem Grund haben wir einen sehr praxisorientierten Zugang gewählt, bei dem mangelnde Literatur und sonstige Behelfe durch langjährige Sachverständigenerfahrung wettgemacht werden. Die Fragestellungen, die in
URI: https://resolver.obvsg.at/urn:nbn:at:at-ubtuw:1-63251
http://hdl.handle.net/20.500.12708/4583
Library ID: AC11645227
Organisation: E017 - Weiterbildungszentrum der TU Wien 
Publication Type: Thesis
Hochschulschrift
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