Gold, S. (2022). Urban food fragments. An exploration of the Viennese food landscape in relation to its historical spatial development [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2022.91900
Die Stadt ernähren, oder ernährt die Stadt uns? Lebensmittel und ihre räumlichen Auswirkungen werden selten als architektonisches oder städtebauliches Instrument betrachtet. Dennoch ist Nahrung für das menschliche Überleben ebenso notwendig wie physiologische Bedürfnisse wie Wasser, Luft oder Unterkunft. Die Auseinandersetzung mit dem Lebensmittelsystem im städtischen Umfeld zeigt die sozialen, räumlichen und sensorischen Vorteile von Lebensmitteltypologien in der Architektur sowie die möglichen räumlichen Auswirkungen der Lebensmittelproduktion in der Stadt. Diese Masterarbeit erörtert Relevanz, Herausforderungen und Trends der urbanen Ernährungsstrategie, um einen ganzheitlichen Einblick zu geben. Sie untersucht Fragmente der urbanen Lebensmittellandschaft am Puls der Zeit im Kontext von Wien. Die historische Entwicklung der Stadt vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute wird mit Fokus auf den räumlichen Einflüssen der Lebensmittellandschaft, analysiert. Die Industrialisierung, technologische Entwicklungen, sowie historische Ereignisse waren ausschlaggebend für die Wandlung des städtischen Raums, der sozialen Verhältnisse und der Lebensmittelversorgung. Die Frage, welche urbanen nachhaltigen Lebensmitteltypologien heute existieren wird erörtert. Internationale und nationale architektonische und städtebauliche Projekte verdeutlichen verschiedene positive Aspekte urbaner Lebensmitteltypologien für die Zukunft. Abschließend werden die Herausforderungen und Potenziale urbaner Lebensmittellandschaften aufgezeigt, um eine Diskussion über die weitere Entwicklung von Lebensmitteltypologien in den Städten der Zukunft zu initiieren. Lebensmittel (und ihre räumlichen Implikationen) sind in unseren Städten überlebenswichtig, haben aber auch eine politische, räumliche und nicht zuletzt eine wichtige Identitätskomponente.
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Feeding the city, or does the city feed you? Food, and its spatial influences, are rarely considered to be an architectural or urban planning tool, although it is as necessary for human survival as other physiological needs. An examination of the food system in the urban environment reveals the social, spatial, and sensory benefits of food typologies in architecture and the potential spatial impacts of food production in the city. This master thesis discusses urban food strategy's relevance, challenges, and trends to provide a holistic overview and investigates fragments of the urban foodscape on the pulse of time in the context of Vienna. The city's historical developments from the beginning of the 19th century until today are analyzed, focusing on the spatial influences of the foodscape. Industrialization, technological developments, and historical events were decisive in transforming urban space, social conditions, and food supply. Further, the thesis discusses the question of what kind of urban sustainable food typologies exist today and elaborates on various international and national architectural and urban design projects with the goal of demonstrating positive aspects of urban food typologies for the future. In conclusion, the challenges and potentials of urban food landscapes are highlighted to initiate a discussion on the further development of food typologies in the cities of the future. It can be said that food (and its spatial implications) in our cities is essential for survival but also has a political, spatial, and not least an important identity component.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers